Vom Barkeeper zum „Besten Sommelier Deutschlands“ und DHA-Studientutor

| Gastronomie Gastronomie

Sebastian Russold verstärkt das DHA-Team als Wein-Experte  

Die Weinsparte der Deutschen Hotelakademie (DHA) bekommt hochkarätige Verstärkung: Sebastian Russold, Träger des Titels „Bester Sommelier Deutschlands 2021“, ist ab sofort als Experte für Weiterbildungen im Weinbereich tätig. Mit seiner Fachkompetenz, langjährigen Erfahrung in Spitzenrestaurants und renommiertem Fachhandel sowie seiner Leidenschaft für Wissensvermittlung bereichert er das Angebot der DHA im Bereich Wein-Weiterbildungen. Die DHA bietet aktuell Weiterbildungen Sommelier, Assistant Sommelier, WSET 2 und WSET 3- Lehrgänge an.  

Geboren 1992 in Graz, Österreich, begann Russolds Karriere in der gehobenen Gastronomie, unter anderem im vielfach ausgezeichneten Restaurant Ikarus** in Salzburg. Seine erste Position als Sommelier übernahm er im traditionsreichen Jacobs Restaurant** in Hamburg. Weitere Stationen führten ihn in die Schwarzwaldstube*** in Baiersbronn und die Saziani Stub’n* sowie den renommierten Kölner Weinkeller, einem der führenden Fachhändler Deutschlands. Parallel zu seiner beruflichen Laufbahn absolvierte Sebastian Russold zahlreiche Weiterbildungen, darunter das WSET Diploma in Wines, die Qualifikation zum Certified Sommelier beim Court of Master Sommeliers und ein Studium im Tourismusmanagement. Sein ganzheitlicher Blick auf die Branche macht ihn zum idealen Brückenbauer zwischen Theorie und Praxis. 2018 wurde er als „Bester Jungsommelier Deutschlands“ ausgezeichnet, bei der Sommelier Trophy 2021 der Sommelier-Union Deutschland gewann er schließlich den begehrten Titel „Bester Sommelier Deutschlands“. 

In seiner neuen Rolle wird Russold unter anderem die Programme „Assistant Sommelier“ und „Sommelier (DHA)“ verantworten, als Studientutor begleiten und neue praxisnahe Weiterbildungsformate entwickeln. Sein Ziel: Wissen mit Begeisterung und Augenhöhe zu vermitteln und die Freude am Wein in den Mittelpunkt zu stellen.

Über die Deutsche Hotelakademie (DHA) 

Die DHA, eine der Fachakademien unter dem Dach der DGBB, hat sich auf berufsbegleitende Weiterbildungen in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung spezialisiert. Das Blended Learning-Lernsystem ermöglicht flexibles und ortsunabhängiges Lernen. Branchenexperten vermitteln aktuelles, praxisorientiertes Fachwissen, das die Teilnehmer direkt im beruflichen Alltag einsetzen können. Fachtutoren stehen den Teilnehmern persönlich und fachkompetent zur Seite. Durch die Branchenvernetzung der Akademie profitieren die Teilnehmer von zahlreichen Netzwerkveranstaltungen, aktuellen Trendvorträgen und Brancheninitiativen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.dha-akademie.de.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) sucht wegweisende Konzepte für das Jahr 2026. Bis Anfang Mai können Unternehmen ihre Bewerbungen für den Branchenpreis einreichen, der im September verliehen wird.

Der Hamburger Foodservice Preis 2026 ehrt Karls Erlebnis-Dörfer und Haferkater für ihre wirtschaftlichen Erfolge. Der diesjährige Ehrenpreis ging an Henry McGovern, der über drei Jahrzehnte die Entwicklung der Restaurantgruppe AmRest beeinflusste.

Die Initiative „Lokalhelden gesucht“ startet in die zweite Runde: Kleine Gastronomiebetriebe können ab sofort ein Preisgeld von 20.000 Euro sowie Sachleistungen gewinnen, um ihre wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

Das Althoff Seehotel Überfahrt schließt die Neugestaltung der Überfahrer Bar ab. Neben einem neuen Designkonzept setzt Barchef Christian Chilla auf eine Mischung aus Klassikern und monatlich wechselnden Eigenkreationen.

Im Terminal 1 des BER hat die neue Bar Adler & Bär eröffnet. Auf 210 Quadratmetern bietet Betreiber Casualfood Klassiker mit regionalem Bezug, die in Form von kleinen Portionen oder Zwischenmahlzeiten serviert werden.

Das Kölner Restaurant NOI sichert sich den Deutschen Gastro-Gründerpreis 2026 auf der Internorga. Das Konzept überzeugt durch die Verbindung von italienischer Tradition, Gemeinschaftsgefühl und effizienter Datenanalyse per KI.

Das frühlingshafte Wetter lockt Menschen in die Eisdielen. Neben neuen Sorten warten dort mancherorts auch erneut gestiegene Preise. Doch es gibt auch Möglichkeiten zum Sparen.

16 Köche kämpfen in der Münchener Allianz Arena um den Einzug in das Finale des „Koch des Jahres“. Der Wettbewerb setzt 2026 auf ein neues Konzept rund um Kindheitserinnerungen und internationale Vielfalt.

Mit der Eröffnung im Mandarin Oriental Conservatorium bringt Yotam Ottolenghi sein Gastronomiekonzept erstmals nach Amsterdam. Das Restaurant setzt auf regionale Produkte, ein pflanzenfokussiertes Menü und ein Design des langjährigen Partners Alex Meitlis.

Wegen Sanierungen im Nassauer Hof zieht das Wiesbadener Sternerestaurant Ente ab März 2026 vorübergehend in das Kloster Eberbach um. Das bewährte Team um Küchenchef Michael Kammermeier bleibt erhalten und setzt künftig verstärkt auf regionale Produkte im historischen Pfortenhaus.