Vunk Food: Pflanzenbasiertes Pop-Up-Restaurant in Frankfurt

| Gastronomie Gastronomie

Der Gastronom Bodo Wanjura hat, gemeinsam mit Jean Ploners „F&B-Heroes“, eines der „Die Kuch die lacht“-Burger-Restaurants in Frankfurt in ein pflanzenbasiertes Pop-Up-Restaurant verwandelt. Eröffnet wurde zwei Wochen vor dem Lockdown. Die Betreiber haben schnell reagiert und verkaufen jetzt „to go“. Das Vunk-Food-Konzept soll zukünftig weiter ausgebaut werden, lässt Jean Ploner gegenüber Tageskarte durchblicken.

Der Name Vunk Food ist ein Remix aus fun, vegan und funk mit food. Vunk Food will neue Geschmackswelten und „unbeschwerten nachhaltigen Genuss für moderne Menschen“ verpackt in optimistischen Regenbogenfarben bieten.

Die Idee entstand im Sommer 2020. Vorangegangen war ein grundsätzlicher Ernährungswandel in der Familie Wanjura. Treibende Kraft war Tochter Lili, die Leistungssport betreibt und sich bereits seit einiger Zeit ohne tierische Produkte ernährt – einfach, weil es ihr damit besser geht. Nach vielen intensiven Diskussionen mit seiner Tochter war Papa Wanjura klar, dass pflanzenbasierte Ernährung die nachhaltigste für unsere Welt ist. Inzwischen zieht die ganze Familie mit und für Bodo Wanjura schien die Zeit gekommen, den Spaß und die Energie des plant forward food in die Welt hinauszutragen. Die Voraussetzungen sind gegeben, denn als Premium-Burger-Pionier in Deutschland betreibt er gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Sven Rissmüller seit über einem Jahrzehnt die Restaurants „Die Kuh die lacht“. Jetzt testen sie den nächsten logischen Schritt und verwirklichen gemeinsam mit den F&B Heroes das Vunk Food im Restaurant in der Friedensstraße in Frankfurt.
 

Frisches Benchmark-Konzept

Die F&B Heroes übernahmen die Konzeptentwicklung sowie Umsetzung und verantworten auch den operativen Betrieb des Pop-Ups. Mit international tätigen Spezialisten im Team, bündelten sie ihre „Superkräfte“ aus Know-How und Erfahrung, um ein Benchmark-Konzept mit Potenzial für die Top-Liga der pflanzenbasierten Restaurants zu schaffen. Vunk Food Koordinator ist Sandro Ciani, bekennender Foodie mit Qualitätsanspruch und Spezialist für Operationsmanagement und Service. Die außergewöhnlichen, farb- und aromaintensiven Rezepturen stammen von Antje de Vries, Signature-Köchin und Trend Scout. Die Konzeptentwicklung begleitete Tim Plasse, das Marken-Design stammt von Friederike Bothe. Die Gesamtleitung und strategische Ausrichtung übernahm Jean-Georges Ploner, Gründer und Geschäftsführer des Beratungs- und Managementunternehmens.

Bodo Wanjura kennt Jean-Georges Ploner bereits aus seiner Anfangszeit als Gastronom. Fasziniert von der Branche und mit gutem Gespür für Trends kehrte Wanjura vor mehr als zehn Jahren dem Bankbusiness den Rücken und wurde mit seinem mehrfach ausgezeichneten Konzept Vorreiter der Premium-Burger-Welle. Mit seinem pflanzenbasierten Pop-Up setzt sich Wanjura jetzt an die Spitze eines weltweiten Trends. Laut Studien ernähren sich in Deutschland zwischen 1,1 und 1,3 Millionen Menschen rein pflanzlich, weltweit wird die Zahl auf über 1 Milliarde geschätzt – Tendenz steigend.

„Unser Ziel war es, ein Konzept zu entwickeln, dass pflanzenbasierte Kost mit einem hohen kulinarischen Anspruch vereint. Gleichzeitig sollen mit den außergewöhnlichen Speisen und Getränke alle Sinne angesprochen werden. Geschmack, Sehen, Hören, Fühlen und Riechen ist im Vunk Food auf einem neuen Niveau unmittelbar erlebbar. Wir freuen uns, dass wir mit Bodo Wanjura einen Partner gefunden haben, der mutig und vunky ist, dass vunkige Konzept zu testen“, erklärt Jean-Georges Ploner, Gründer und Geschäftsführer der F&B Heroes. Bodo Wanjura ergänzt: „Ich bin absolut über die Wandlung meines Restaurants begeistert. Das vielfältige und bunte Angebot der Speisen und Getränke ist einzigartig und wird den Geschmack aller treffen, die pflanzenbasiert genießen wollen, spricht aber auch die Gäste an, die gerne Neues probieren. Und wer weiß, vielleicht ‚vunkifiziere‘ ich nach dem Pop-Up noch weiter. Dann kann die Kuh auf jeden Fall lachen.“

Die Welt jeden Tag ein bisschen besser essen

Mit ihren „vunky“ Food- und Getränkekreationen wollen die Macher die Welt bunter und fröhlicher machen und zugleich respektvoller und nachhaltiger mit der Umwelt umgehen. Die Speisekarte enthält die Lieblingsgerichte moderner Menschen: auf neue Art rein pflanzlich interpretierte Burger, Tortillas, Würstchen auf Karotten- oder Getreidebasis, Salate und Bowls, Gemüse und Veggie Fries in vielen Variationen bis zu den Sweets. Die außergewöhnlichen Kreationen verführen, inspirieren, machen süchtig nach mehr und neugierig auf unbekannte Geschmackswelten.

Zu den Signature Dishes gehören der Pink Taco und die Curry Carrot, eine als Hot Dog daherkommende Gemüsevariante des Klassikers im Brötchen, dem niemand widerstehen wird. Auch gehen die Macher davon aus, dass ihre Veggie Fries höchstes Süchtigmach-Potenzial haben.

Die Getränkekarte umfasst hausgemachte Limonaden, Komboozas und Craft Beer sowie Weine und Cocktails. Liebhaber trendiger Slushies erwartet eine große Auswahl an regelmäßig wechselnden Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel: Rote Bete-Himbeer, Gurke-Limette, Holunderbeere-Süßholz, Zitrone-Koriander-Minze, Apfel-Gelbe Bete, Cassis-Kaffirlimette oder Stachelbeer-Basilikum.

Verwendet werden regionale Zutaten von ausgewählten Erzeugern bzw. exotische Produkte und Gewürze aus biologischem Anbau. Auf optimale und gänzliche Verwertung der Produkte wird geachtet. So werden Gemüsesäfte z. B. aus Reste hergestellt, die beim Kochen nicht verwertet werden konnten. 

Nahezu alle Gerichte gibt es außer im Restaurant auch als Take Away über Online- oder telefonischer Vorbestellung.

Rainbow-Feeling – die Welt ist bunt und fröhlich

So originell und farbenfroh wie Speisen und Getränke kommt auch das Restaurant-Ambiente daher. Das Farbspektrum des Regenbogens bringt das Restaurant zum Strahlen. Bunte Blumen, der vertikale Gewürzgarten in farbigen Pflanztöpfen, handgezeichnete Schilder und Speisekarten sowie urbane Graffitis unterstreichen die lässige Leichtigkeit und die unbeschwerte Lebensfreude des Konzeptes.

Und auch in Sachen Charity will Vunk Food ‚vunkige‘ Zeichen setzen und engagiert sich für die Frankfurter Charity Organisation PfefferminzGreen, die sich seit vielen Jahren für die Abschaffung der ‚female genital mutilation‘ (FGM – weiblichen Genitalverstümmelung) in Afrika einsetzt. 100% der eingenommenen Gelder werden von PfefferminzGreen direkt an lokale Organisationen vor Ort weitergegeben. Vunk Food unterstützt PfefferminzGreen ab sofort gezielt im Kampf für Frauenrechte in Afrika und spendet von jedem bestellten Pink Taco oder Pfefferminzgrün Sweeeeeet jeweils 1 Euro direkt an ein PfefferminzGreen Projekt in Sierra Leone. Mehr Informationen unter www.pfefferminzgreen.com.

Facts:

Adresse:

Vunk Food

Friedensstraße 2 (nahe Willy-Brandt-Platz)

60311 Frankfurt

Tel. 069 – 15342987

E-Mail: eat@vunkfood.de

www.VUNKFOOD.de

Öffnungszeiten:

Di. - Sa. 12-23 Uhr

So. 12-21 Uhr

Restaurant:

Full Service

Innen: 80 Sitzplätze / Außen: 30 Sitzplätz

Tischreservierung erforderlich

Beachtung der geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Rd. 20 Mitarbeiter

Betreiber:

Die Kuh die lacht GmbH

Schillerstr. 28

60313 Frankfurt

Geschäftsführer: Bodo Wanjura

Konzeptentwicklung und Umsetzung:
F&B Heroes

www.fbheroes.de


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.