Was den Wiesn-Maßkrug von Augustiner besonders macht

| Gastronomie Gastronomie

Die Wiesn-Maßkrüge der Augustiner Brauerei kommen in diesem Jahr beim Publikum des Oktoberfestes in München besonders gut an. Das Besondere: der Eichstrich. Anders als bei den Maßkrügen der anderen offiziellen Münchner Brauereien liegt dieser nämlich unterhalb des Zangenrands und ermöglicht so eine schöne Bierkrone.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat sich die Maßkrüge aller Festzelte des Oktoberfestes genauer angesehen und herausgefunden, was den Augustiner-Krug so besonders macht. Denn obwohl der optische Unterschied zu anderen Maßkrügen gering ist, besticht der Augustiner-Glaskrug durch seinen etwas dünneren Boden und einen leicht größeren Durchmesser im Vergleich zum herkömmlichen Maßkrug. Weil der Augustiner-Krug trotzdem die gleiche Höhe hat, rutscht der Eichstrich – der den exakten Füllzustand von einem Liter anzeigt – unter den Zangenrand. Das lässt mehr Platz für die Schaumkrone und macht das Bier optisch ansprechender.

Eine weitere Besonderheit: Die Augustiner-Krüge wurden mit kleinen Details ausgestattet, darunter der Schriftzug "Augustiner Bräu" auf dem Boden des Krugs sowie ein Bischofsstab, der Teil des Logos ist, oberhalb des Henkels.

Selbst auf der Oidn Wiesn, wo traditionelle Steingutkrüge verwendet werden, setzt die älteste Brauerei Münchens eine Besonderheit. Hier gibt es nicht nur eine Version des Krugs, sondern bereits acht verschiedene Modelle mit Motiven aus den 1900er Jahren. Die Brauerei plant, je nach Bedarf weitere Motive hinzuzufügen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Restaurantbesuch des Gastro-Influencers Kemal Üres bei Timberjacks in Bannewitz bei Dresden hat sich zu einem öffentlichen Schlagabtausch entwickelt. Üres kritisierte das Essen der Restaurantkette in einem Instagram-Video​​​​​​​ massiv. Timberjacks widerspricht seiner Darstellung. Inzwischen hat die Auseinandersetzung auch eine rechtliche Ebene erreicht.

Mitchells & Butlers verlängert den Mietvertrag für das Alex Dortmund um 15 Jahre, schließt den Standort Ende August 2026 jedoch für einen zweijährigen Umbau. Nach der Neugestaltung soll der Betrieb 2028 mit vergrößerter Fläche und neuem Konzept wiedereröffnen.

Die Akzeptanz für digitales Trinkgeld steht und fällt mit dem passenden Setup. Ein Viertel der Restaurantgäste in Deutschland fühlt sich durch die automatischen Vorschläge schlicht unter Druck gesetzt, mehr zu geben als eigentlich geplant.

Burgermeister expandiert nach Tschechien und eröffnet Anfang 2027 eine neue Filiale am Prager Wenzelsplatz. Der Standort im Stadtbezirk Prag 1 bildet den Auftakt für ein geplantes Wachstum im tschechischen Markt.

Der Koch und Gastronom Jörg Müller ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Müller starb am vergangenen Wochenende nach längerer, schwerer Krankheit. Der gebürtige Freiburger führte seit 1988 sein eigenes Restaurant in Westerland auf Sylt.

Das 38. Maschseefest in Hannover verzeichnet rund 2,3 Millionen Besucher und schließt an das Niveau der Vorjahre an. Trotz wetterbedingter Einschränkungen an einzelnen Tagen ziehen Veranstalter, Gastronomie und Sicherheitskräfte eine überwiegend positive Bilanz.

Zocken am Automaten ist einer Untersuchung zufolge praktisch flächendeckend in NRW möglich. Mit Sorgen blickt die Suchtprävention vor allem auf die Geldspielgeräte in Gaststätten.

Der DEHOGA Sachsen erweitert gemeinsam mit dem Freistaat den Nutzungsumfang der Sächsischen Ehrenamtskarte auf das Gastgewerbe. Erste Gastronomiebetriebe gewähren ab sofort Preisnachlässe für Inhaber der Karte.

Gemütlicher und regionaler – die Straubinger sind überzeugt davon, dass ihr Gäubodenvolksfest den Vergleich mit dem Oktoberfest nicht zu scheuen braucht. Nun hat das Spektakel begonnen.

Wie Lokale auf dem Land um ihre Zukunft kämpfen. Was sich seit den goldenen Kegelzeiten verändert hat. Und warum ein Gesundheitstrend den Wirten gar nicht schmeckt.