Was den Wiesn-Maßkrug von Augustiner besonders macht

| Gastronomie Gastronomie

Die Wiesn-Maßkrüge der Augustiner Brauerei kommen in diesem Jahr beim Publikum des Oktoberfestes in München besonders gut an. Das Besondere: der Eichstrich. Anders als bei den Maßkrügen der anderen offiziellen Münchner Brauereien liegt dieser nämlich unterhalb des Zangenrands und ermöglicht so eine schöne Bierkrone.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hat sich die Maßkrüge aller Festzelte des Oktoberfestes genauer angesehen und herausgefunden, was den Augustiner-Krug so besonders macht. Denn obwohl der optische Unterschied zu anderen Maßkrügen gering ist, besticht der Augustiner-Glaskrug durch seinen etwas dünneren Boden und einen leicht größeren Durchmesser im Vergleich zum herkömmlichen Maßkrug. Weil der Augustiner-Krug trotzdem die gleiche Höhe hat, rutscht der Eichstrich – der den exakten Füllzustand von einem Liter anzeigt – unter den Zangenrand. Das lässt mehr Platz für die Schaumkrone und macht das Bier optisch ansprechender.

Eine weitere Besonderheit: Die Augustiner-Krüge wurden mit kleinen Details ausgestattet, darunter der Schriftzug "Augustiner Bräu" auf dem Boden des Krugs sowie ein Bischofsstab, der Teil des Logos ist, oberhalb des Henkels.

Selbst auf der Oidn Wiesn, wo traditionelle Steingutkrüge verwendet werden, setzt die älteste Brauerei Münchens eine Besonderheit. Hier gibt es nicht nur eine Version des Krugs, sondern bereits acht verschiedene Modelle mit Motiven aus den 1900er Jahren. Die Brauerei plant, je nach Bedarf weitere Motive hinzuzufügen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.