Was gegen Restaurant-Grapscher hilft

| Gastronomie Gastronomie

Laut einer Studie des „Restaurant Opportunities Centers United“ wurden bereits 80 Prozent der Frauen in der Gastronomie Opfer sexueller Belästigung. So auch im Familienrestaurant von Erin Wade im kalifornischen Oakland. Die Wirtin war davon derart schockiert, dass sie sich auf die Suche nach einer Lösung begab. So schlug sie ihren Angestellten ein dreistufiges Farbsystem vor:

Stufe Gelb: Die Mitarbeiterin hat bei der Bedienung ein unangenehmes Gefühl. Bei dieser Stufe bleibt es den Kellnerinnen überlassen, ob sie den Tisch weiter bedienen möchten. 

Stufe Orange: Ein anzüglicher Kommentar, der belästigend aufgefasst werden kann oder auch nicht. Bei dieser Stufe übernimmt umgehend ein Manager die Bedienung. Eine weitere Erklärung seitens der Angestellten ist nicht notwendig.  

Stufe Rot: Eindeutige sexuelle Belästigung oder eine Berührung, die einen sofortigen Rauswurf des Gastes zur Folge hat. 

Wade hat das System bereits vor drei Jahren eingeführt. Das Problem habe sich anschließend sofort entschärft, wie sie nun dem SZ-Magazin verriet. So hätte es früher ständig Rot gegeben, heute passiere das höchstens einmal im Jahr. Das System setze dem ganzen schon ein Ende, bevor es eskalieren könne. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.