Was während der Deutschlandspiele bei Lieferando bestellt wird

| Gastronomie Gastronomie

Die deutsche Nationalmannschaft hat es als Gruppenerster ins Achtelfinale der Europameisterschaft geschafft. Nun nimmt Lieferando das Bestellverhalten der Deutschen während der Gruppenspiele der deutschen Mannschaft unter die Lupe und zeigt, wie sich die EM-Euphorie auch bei Essensbestellungen bemerkbar macht.

Die Deutschen setzen auf Kontinuität – auch beim Essen

Bundestrainer Julian Nagelsmann schickte in allen Gruppenspielen die gleiche Startelf auf den Rasen. Auch die deutschen Lieferando-Kunden setzten auf Bewährtes: An allen Spieltagen der deutschen Mannschaft waren jeweils Cheeseburger, Pommes und Pizza Margherita unter den meistbestellten Gerichten. Ob die Kombination auch fürs Achtelfinale funktioniert? Bei den Getränken setzen Lieferando Kunden auf eine Dreierkette: Cola, Fanta und Sprite sind die meistbestellten Erfrischungsgetränke. Beck’s Pils ist das meistbestellte Bier. Überraschenderweise gab es an allen Spieltagen insgesamt weniger Bier-Bestellungen als an den gleichen Wochentagen im Vormonat (8 Prozent weniger am 1. Spieltag, 4 Prozent am 2. Tag, 2,8 Prozent am 3. Spieltag).

Der Auftaktsieg der Deutschen sorgt für Bestelllust

Das Eröffnungsspiel im eigenen Land wurde souverän mit einem 5:1 Sieg der Deutschen gegen Schottland gefeiert. Der überzeugende Auftritt machte wortwörtlich Hunger auf mehr: Am Tag des Spiels gegen die Ungarn gab es 22,1 Prozent mehr Bestellungen im Vergleich zum gleichen Wochentag im Mai. 7,2 Prozent mehr Bestellungen gab es am ersten Spieltag, 2,2 Prozent mehr Bestellungen am Tag des dritten Gruppenspiels. 

Viele Tore, weniger Trinkgeld?

Der Torregen der deutschen Mannschaft sorgte an den Spieltagen für etwas weniger Trinkgeld als sonst. Am ersten Spieltag wurde 6,4 Prozent weniger Trinkgeld gegeben als im letzten Monat. Vielleicht wurde beim vielen Jubeln aus Versehen der falsche Betrag eingegeben. Am zweiten Spieltag gegen die Ungarn wurde 2,4 Prozent weniger Trinkgeld spendiert, gegen die Schweiz 4,4 Prozent. Da ist fürs Achtelfinale noch Luft nach oben!

Fußball spielen und schauen – niemals ohne mein Team

Fußball ist ein Mannschaftssport, Fußball schauen in Gesellschaft bringt am meisten Spaß. Am zweiten Spieltag, gegen Ungarn, überstieg der durchschnittliche Bestellwert um beachtliche 10 Prozent die anderen Tage. Auch im Vergleich zu anderen Ländern und Spieltagen punktete das Ungarn-Spiel mit einem Bestellrekord. Fürs Rudelgucken benötigt man eben die entsprechende Stärkung.

Steht der Bestell-Europameister schon fest? 

Unter Fußballfans ist Dortmund für seine gelbe Wand berühmt. Aber vielleicht kommt hier auch der Bestell-Meister her: Am Tag des Eröffnungsspiels gab es in der Ruhr-Metropole eine Lieferando-Bestellung im Wert von 1.002,40 Euro. Bestellt wurden bei Happy Slice 60 vegane Funghi-Pizzen und 52 vegane Diavola Pizzen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.