Wegen veganer Demonstranten: Küchenchef zerlegt Hirschkeule im Schaufenster

| Gastronomie Gastronomie

Wochenlang protestierten vegane Demonstranten vor einem „nose-to-tail-Restaurant“ in Toronto und riefen "Mörder, Mörder", bis dem Küchenchef der Kragen platze. Direkt vor den Augen der fleischlosen Protestierenden zerlegte der Koch, quasi als blutige Gegendemo, dann eine Hirschkeule im Schaufenster.

Wie eine lokale Zeitung berichtet, war das Restaurant "Antler" seit letztem Dezember Ziel von Protesten einer wachsenden Gruppe von Veganern, nachdem ein Mitarbeiter scherzhaft auf eine Tafel des Restaurants „Hirsch ist der neue Kohl“ geschrieben hatte Restaurant. Das Restaurant hat allerdings auch vegane Speisen auf der Karte.

Da die Veganer dann dazu übergingen, immer dann, wenn die Tür des Restaurants geöffnet wurde, „Mörder“ zu rufen, entschied Küchenchef Michael Hunter, eigentlich ein Befürworter einer ethischen korrekten Landwirtschaft, dass er zurückschlagen sollte.
 
Hunter legte eine Hirschkeule auf eine Theke hinter dem im Fenster und begann damit, diese vor den Augen der sich ekelnden Veganer zu zerlegen. Am Ende kam sogar die Polizei dazu. Ein Video auf Instagram dokumentiert das Schauspiel.

Nachdem Hunter das Fleisch zerlegt hatte, ging er in die Küche und kehrte mit einem geratenen  Stück Wild zurück, das er dann im Fenster genüsslich vor den Augen der Demonstranten verzehrte, wie die National Post aus Toronto berichtet.

Hunter bedauert, den Vorfall inzwischen und hat die Veganer zum tierlosen Kochen eingeladen, was diese ablehnen. Dank der veganen Demos hat das Restaurant eine unglaubliche Medienberichterstattung erhalten und bekommt deutlich mehr Buchungen als zuvor.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.