Weihnachtliche Kochmuffel: Hier wird am meisten Essen bestellt

| Gastronomie Gastronomie

Zu Weihnachten kommt die Familie zusammen, in aller Besinnlichkeit wird gemeinsam gekocht und gegessen. So jedenfalls die Tradition. Doch nicht überall im Bundesgebiet stehen die Deutschen an den Festtagen hinter dem Herd. Wo Kunden an Weihnachten am häufigsten ihr Essen bestellen, hat der Lieferdienst pizza.de herausgefunden. Ein Blick in die Datenbank zeigt: Je länger die Festtage andauern, umso fleißiger wird geordert.

An Weihnachten lange in der Küche stehen, um den Liebsten ein Festmahl zu zaubern? Darauf hat nicht jeder Lust: Immer mehr Menschen in Deutschland lassen ihr Weihnachtsessen liefern. Das belegt die Auswertung des Online-Bestelldienstes pizza.de, der bundesweite Bestellungen vom 24. Dezember bis zum 26. Dezember 2017 analysiert hat. Vergleicht man die Bestellzahlen, zeigt sich: Je länger Heiligabend zurückliegt, desto fleißiger bestellen die Deutschen. Vom Weihnachtsabend bis zum zweiten Feiertag steigerte sich die Nachfrage nach gelieferten Essen rund um das Vierfache (390 Prozent).

Hungrige Großstädter in ganz Deutschland

Generell gilt: Je städtischer die Region, desto mehr Bestellungen gibt es an den Feiertagen. Besonders in den Großstädten Hamburg, Berlin und München wird an den drei Dezembertagen oft geordert. Die meisten Weihnachtsmenü-Besteller leben in der Hansestadt: In Hamburg wurde an allen drei Weihnachtstagen insgesamt am meisten Essen geliefert. Hier kommen vor allem Klassiker wie Pizza und Pasta auf die Teller. Mehr als jede zweite Bestellung (51 Prozent) waren italienische Spezialitäten. Danach folgten Burger (10 Prozent) und Sushi (9 Prozent).

Klassiker besonders beliebt

Auf Platz zwei der Städte, in denen zu Weihnachten am häufigsten die Küche kalt bleibt, steht Berlin. In der Hauptstadt zeigt sich ein ähnliches Bild bei der Verteilung der Cuisines. Auch in der Spreemetropole wurden am meisten Pizza und Pasta bestellt: Knapp vier von zehn Berlinern (38 Prozent) holten sich Italien nach Hause. Am zweithäufigsten orderten sie Burger (19 Prozent). Über 15 Prozent hatten an den Weihnachtstagen Appetit auf Sushi.

Fleischlos an Weihnachten

Die Bronze-Medaille der Bestellstädte geht an die bayerische Hauptstadt. Beliebt sind bei den Münchnern vor allem Pizza und Pasta (48 Prozent), gefolgt von Burgern (16 Prozent). An dritter Stelle stehen vegetarische Speisen (7 Prozent). Knapp jeder Zehnte verzichtete demnach auf Fleisch an Weihnachten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.

Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.

Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.

Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.