Weihnachtszuckerl - Wien verteilt Gastro-Gutscheine im Wert von bis zu 100 Euro

| Gastronomie Gastronomie

Wiens Gast- und Kaffeehäuser müssen noch immer ihre Pforten geschlossen halten – sie dürfen erst am kommenden Montag wieder öffnen. Sie verpassen damit den ersten Einkaufssonntag am 19. Dezember. Wirtschaftskammer Wien und Stadt Wien haben daher die Aktion Weihnachtszuckerl gestartet: Wer am Wochenende in Wien shoppen geht, kann Gastro-Gutscheine im Wert von bis zu 100 Euro zurückbekommen. 

„In Zeiten wie diesen ist jede Unterstützung für uns Gastronomen wichtig. Und diese Aktion ist sehr zielgenau. Dank ihr können auch wir Gastronomiebetriebe – trotz der noch immer andauernden Schließung – an der hohen Kundenfrequenz des bevorstehenden Shoppingwochenendes teilhaben. Das ist ein wenig Ersatz dafür, dass wir selbst noch nicht aufsperren können“, zeigt sich Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wiener Wirtschaftskammer, erfreut.

„Wir wissen vom letzten Mal, dass die Gastrogutscheine gut angenommen werden und auch zusätzliche Umsätze über den Gutscheinwert hinaus auslösen. Die Wiener Kaffeehäuser stehen jedenfalls bereit, die Gewinner mit ihren Spezialitäten zu verköstigen. So wie alle unsere Gäste, die wir ab Montag wieder bei uns begrüßen dürfen", sagt Kaffeehäuser-Obmann Wolfgang Binder.

So funktioniert die Aktion Weihnachtszuckerl im Detail

Für die Aktion Wiener Weihnachtszuckerl stellen die Wiener Wirtschaftskammer und die Stadt Wien je zwei Millionen Euro zur Verfügung. Ab Montag, 20.12., kann jede Person ab 16 Jahren eine Rechnung hochladen. Ein Wohnsitz in Wien ist dafür nicht erforderlich – nur eingekauft muss man in Wien haben, und zwar in einem Wiener Geschäft des stationären Handels am 18. oder 19.12.. Einkäufe bei Unternehmen, die im letzten Lockdown offenhalten durften (Supermärkte, Apotheken, Geschäfte des täglichen Bedarfs, Tabak-Trafiken und ähnliches), können nicht eingereicht werden. Weitere Infos dazu im Internet unter wiener-weihnachtszuckerl.at.

Rückvergütet werden dann mindestens 50 Prozent der Rechnungssumme, aber maximal 100 Euro in Form von Gastrogutscheinen (Stückelung zu 25 Euro). Da für die Aktion ein Gesamtbudget von vier Millionen Euro zur Verfügung steht, wird die Rückvergütung unter allen Einreichungen Anfang Jänner unter notarieller Aufsicht verlost. Jede Person kann nur einmal teilnehmen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Die Gastrogutscheine können bei den teilnehmenden Wirts- und Kaffeehäusern eingelöst werden. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.