Wiener Gastronomie zu Ostern gut gebucht

| Gastronomie Gastronomie

Die Wiener Gastronomen atmen auf: Die Gaststuben und Schanigärten sind an den kommenden Feiertagen gut gebucht, viele Restaurants sind zu Ostern sogar bereits ausgebucht.

„Wir merken, dass nicht nur die Wienerinnen und Wiener wieder zurückkehren, auch viele Touristen sind schon angereist. Sowohl die Innenstadtlokale, als auch die Restaurants und Gastwirtschaften außerhalb des Zentrums sind gut gebucht“, freut sich Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien. Er hofft darauf, dass dieser positive Trend nun auch über die Feiertage hinweg anhält.

„Mit den Temperaturen steigen auch die Reservierungen in der Gastronomie. Und das Osterfest, das traditionell ja auch ein Fest des gemeinsamen Mahls ist, gibt hier noch einen Extra-Schub“, so Dobcak, der auch die Hitliste der vorbestellten Speisen in der Wiener Gastronomie erhoben hat.

Die bestätigt den traditionellen Zugang der Wiener Bevölkerung zum Osterfest: „Die Feiertage beginnen mit Spinat und auch mit Fisch am Gründonnerstag und Karfreitag, am Samstag und am Sonntag steht das gebackene Lamm und vor allem der gekochte Beinschinken im Mittelpunkt. Der ist besonders beliebt im Brotteig oder auch mit Spargel und Sauce Hollandaise“, so Dobcak, der auch eine noch weniger bekannte Oster-Spezialität gefunden hat: „Bei vielen Familien mit asiatischem Hintergrund werden 1000-jährige Ostereier aufgetischt“.


Zurück

Vielleicht auch interessant

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.