Wiener Restaurantwoche erwartet mit mehr als 20.000 Gästen neuen Besucherrekord

| Gastronomie Gastronomie

Anlässlich des Reservierungsstarts der 21. Wiener Restaurantwoche am 17. Februar wurden ausgewählte Spitzenköche und Gastronomen (Toni Mörwald, Harald Brunner, Michael Böhm, Gabriele und Robert Huth, Vlatka Bijelac, Irmgard Querfeld und viele mehr) zur Kick-Off-Veranstaltung ins Palais Coburg geladen. Sie sehen der Wiener Restaurantwoche gespannt entgegen und begingen feierlich den Reservierungsstart.

Besucherrekord erwartet

Vom 2. bis zum 8. März bieten über 85 Restaurant Feinschmeckermenüs zu einem günstigen Fixpreis an und machen die gehobene Gastronomie einem breiten Publikum zugänglich. Erklärtes Ziel: Berührungsängste gegenüber der gehobenen Gastronomie abbauen. Wiens Küchenchefs kreieren extra spezielle Menüs zu einem Preis von € 29,50 für ein Drei-Gänge-Dinner und € 14,50 für einen Zwei-Gänge-Lunch. Restaurants mit mehr als einer Haube können je zusätzlicher Haube einen kleinen Aufpreis verlangen.

Harald Brunner sieht die Wiener Restaurantwoche als Gelegenheit für junge, werdende Gourmets in Haubenrestaurants ein kulinarisches Erlebnis zu erfahren. Für Haubenkoch Toni Mörwald zeigt der Zeitpunkt der Restaurantwoche die perfekte Möglichkeit auch in der Fastenzeit genussvoll zu einem guten Preis essen zu gehen. Irmgard Querfeld erzählt: „Wir sind mit unserem Restaurant Das Bootshaus an der alten Donau das erste Mal dabei und sind daher sehr gespannt. Aber wir freuen uns schon sehr, da wir es als eine sehr gute Sache empfinden.“ Auch Wolfgang Kleemann von der österreichischen Hotel- und Tourismusbank meint, dass die Wiener Restaurantwoche eine tolle Gelegenheit ist auch junge Menschen für gutes Essen zu begeistern, sowie auch den Betrieben einen größeren Stellenwert zu zuweisen.

Reservierungsstart

Über 85 Restaurants mit bis zu vier Gault&Millau-Hauben nehmen teil, darunter das „Edvard“ im Kempinski, „Das Schick“ und „Sakai“. Ab heute können wieder Tische für die Zeit der Restaurantwoche reserviert werden. Das Konzept geht auf – seit der ersten Restaurantwoche im Juli 2009 wurden über 350.000 Besucher verzeichnet. Auch für die aktuelle Restaurantwoche werden über 20.000 Teilnehmer erwartet. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.