Würzburger Hofbräukeller feiert Comeback

| Gastronomie Gastronomie

Nach fast zwei Jahren Pause kehrt eine der beliebtesten Gaststätten Frankens zurück: Der Würzburger Hofbräukeller öffnet hat Anfang April 2025 wieder seine Türen geöffnet. Nach umfangreichen Renovierungen, einer rundum erneuerten Küche und einem Wechsel der Pächter präsentiert sich das Traditionshaus im neuen Gewand – modernisiert, aber mit dem bewährten fränkischen Charme.

Die neuen Betreiber versprechen auf Facebook ein „modernes, gemütliches Ambiente“ und wollen gleichzeitig die „einzigartige fränkische Wirtshauskultur“ bewahren. Unterstützt wird der Neustart auch von der Stadt Würzburg, die den Hofbräukeller als „junges, aber traditionelles Wirtshaus“ ankündigt.

Innen wie außen hat sich einiges getan: Die Innenräume samt Nebenzimmern bieten nun Platz für über 500 Gäste. Der weit über Würzburg hinaus bekannte Biergarten wird zur Saison ebenfalls wieder öffnen und kann mehr als 1.000 Besucher empfangen. Zwischen Kastanienbäumen erwartet die Gäste ein Servicebereich mit vollem Gastronomieangebot sowie ein Selbstbedienungsbereich – in letzterem ist sogar das Mitbringen der eigenen Brotzeit erlaubt.

Kulinarisch setzt der Hofbräukeller weiterhin auf fränkische Klassiker wie Bratwürste und Schäufele, ergänzt um kreative neue Gerichte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Civey-Umfrage offenbart eine geteilte Meinung zur Finanzierung des Oktoberfests: Während bundesweit 46 Prozent der Bürger einen Eintrittspreis befürworten, regt sich in Bayern und bei der Münchner Stadtspitze deutlicher Widerstand gegen den Vorstoß der Brauer.

Studierende können in den Hochschulen vergleichsweise günstig speisen. Nicht alle geben danach Besteck und Geschirr wieder ab - Diebstahl ist ein Thema. Doch es gibt weitere Gründe für den Schwund.

Die Gastronomie ist der Hauptgewinner auch der diesjährigen Karnevalssession. Wie die Rheinische Post unter Berufung auf das IW berichtet, fließen rund 900 Millionen Euro in die Kassen der Gastwirte, während der Gesamtwirtschaftsfaktor bundesweit bei zwei Milliarden Euro liegt.

Das mit einem Stern ausgezeichnete Marburger Esszimmer unter der Leitung von Kathrin und Denis Feix schließt zum 1. März. Trotz exzellenter Kritiken sieht die Vila Vita Marburg SE am Standort keine langfristige wirtschaftliche Basis für das spezialisierte Fine-Dining-Konzept.

Ein leuchtend buntes Plakat wirbt in diesem Jahr für das Münchner Oktoberfest. Was das Siegermotiv besonders macht und warum es bei Jury und Publikum gut ankam.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent führt in der Gastronomie nicht zu sinkenden Preisen. Eine Auswertung von Meoton zeigt, dass die Branche die Entlastung nutzt, um gestiegene Kosten abzufedern und das Preisniveau stabil zu halten.

Die österreichische Kaffeekette The Coffeeshop Company hat ihren offiziellen Markteintritt in Indien vollzogen. Mit der Eröffnung in Delhi setzt das Wiener Unternehmen den Grundstein für eine großangelegte Expansionsstrategie auf dem Subkontinent.

In Hamburg-St. Pauli eröffnet Olivia Jones im März mit „Olivias Dschungel-Bar“ Deutschlands erste Bar für Reality-TV-Fans. Das Konzept setzt auf Dschungel-Atmosphäre, Original-Exponate bekannter Stars und interaktive Prüfungen direkt am Tresen.

Das Drei-Sterne-Restaurant Aqua im The Ritz-Carlton, Wolfsburg schließt im März 2026 nach über 25 Jahren. Spitzenkoch Sven Elverfeld setzt damit einen bewussten Schlusspunkt unter sein bisheriges Lebenswerk, während das Hotel eine gastronomische Neuausrichtung plant.

Die Maß auf der Wiesn wird jedes Jahr teurer. Das will der Bierbrauerpräsident ändern - und stattdessen Eintritt verlangen. Münchens Oberbürgermeister und der Wiesn-Chef halten dagegen.