Yum China testet KI für Restaurantmanager

| Gastronomie Gastronomie

Yum China, zu dessen Marken KFC und Pizza Hut gehören, erprobt derzeit einen neuen, auf künstlicher Intelligenz basierenden Assistenten für Restaurantmanager. Das System, das den Namen „Q-Smart“ trägt, wird in ausgewählten KFC-Filialen eingesetzt und soll die Effizienz der Betriebsabläufe signifikant steigern.

Q-Smart ist konzipiert, um Filialleiter bei einer Vielzahl täglicher Aufgaben zu entlasten. Die Funktionen des KI-Assistenten umfassen die Automatisierung der Personalplanung, die Optimierung des Bestandsmanagements und die kontinuierliche Überwachung von Lebensmittelqualität und -sicherheit. Ein zentrales Merkmal des Systems ist die Möglichkeit für Manager, über tragbare Endgeräte mit der KI zu interagieren. Dies ermöglicht eine freihändige Bedienung, was den Arbeitsfluss in einer geschäftigen Restaurantumgebung erleichtern soll.

Datenanalyse und Prognosefunktionen

Der KI-Assistent ist nicht nur ein Werkzeug zur Aufgabenverwaltung, sondern auch ein Analyseinstrument. Q-Smart kann in Echtzeit Lagerbestände überwachen und auf Basis historischer Daten und aktueller Trends Verkaufsprognosen erstellen. Diese Prognosefunktionen sollen dazu beitragen, Überbestände zu vermeiden und die Verfügbarkeit von Produkten zu optimieren. Darüber hinaus reagiert das System auf Sprachbefehle, was die Interaktion intuitiver und schneller gestalten soll.

Schritt in Richtung digitale Transformation

Yum China sieht in der Einführung von Q-Smart einen wichtigen Schritt in Richtung digitale Transformation des Unternehmens. Die Integration von KI in Kernprozesse des Restaurantmanagements soll nicht nur die Effizienz verbessern, sondern auch als Modell für die gesamte Gastronomiebranche dienen. Das Unternehmen verspricht sich von der Technologie eine präzisere Steuerung der Abläufe und eine Entlastung der Mitarbeiter von routinemäßigen Aufgaben, sodass diese sich stärker auf den Kundenservice konzentrieren können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.

Yotam Ottolenghi ist einer der bekanntesten Köche der Welt. In Deutschland wächst die Fangemeinde stetig. Jetzt erschien sein neues Kochbuch - mit einer Grundidee, die nicht nur in der Küche hilft.

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.