Yum China testet KI für Restaurantmanager

| Gastronomie Gastronomie

Yum China, zu dessen Marken KFC und Pizza Hut gehören, erprobt derzeit einen neuen, auf künstlicher Intelligenz basierenden Assistenten für Restaurantmanager. Das System, das den Namen „Q-Smart“ trägt, wird in ausgewählten KFC-Filialen eingesetzt und soll die Effizienz der Betriebsabläufe signifikant steigern.

Q-Smart ist konzipiert, um Filialleiter bei einer Vielzahl täglicher Aufgaben zu entlasten. Die Funktionen des KI-Assistenten umfassen die Automatisierung der Personalplanung, die Optimierung des Bestandsmanagements und die kontinuierliche Überwachung von Lebensmittelqualität und -sicherheit. Ein zentrales Merkmal des Systems ist die Möglichkeit für Manager, über tragbare Endgeräte mit der KI zu interagieren. Dies ermöglicht eine freihändige Bedienung, was den Arbeitsfluss in einer geschäftigen Restaurantumgebung erleichtern soll.

Datenanalyse und Prognosefunktionen

Der KI-Assistent ist nicht nur ein Werkzeug zur Aufgabenverwaltung, sondern auch ein Analyseinstrument. Q-Smart kann in Echtzeit Lagerbestände überwachen und auf Basis historischer Daten und aktueller Trends Verkaufsprognosen erstellen. Diese Prognosefunktionen sollen dazu beitragen, Überbestände zu vermeiden und die Verfügbarkeit von Produkten zu optimieren. Darüber hinaus reagiert das System auf Sprachbefehle, was die Interaktion intuitiver und schneller gestalten soll.

Schritt in Richtung digitale Transformation

Yum China sieht in der Einführung von Q-Smart einen wichtigen Schritt in Richtung digitale Transformation des Unternehmens. Die Integration von KI in Kernprozesse des Restaurantmanagements soll nicht nur die Effizienz verbessern, sondern auch als Modell für die gesamte Gastronomiebranche dienen. Das Unternehmen verspricht sich von der Technologie eine präzisere Steuerung der Abläufe und eine Entlastung der Mitarbeiter von routinemäßigen Aufgaben, sodass diese sich stärker auf den Kundenservice konzentrieren können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.