Zustimmung zu bargeldlosem Bezahlen in der Gastronomie steigt deutlich

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Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in Restaurants möglich sein sollte, stieg von 67 auf 72 Prozent. Das zeigen zwei Befragungen von YouGov vom 16. März 2025 und 14. September 2026. Auch bei sämtlichen anderen abgefragten Orten lagen die Anteile 2026 höher als 2025.

Für die aktuelle Erhebung befragte YouGov 3.670 Erwachsene in Deutschland. An der Befragung im März 2025 hatten 1.259 Erwachsene teilgenommen. Bei der Frage konnten jeweils mehrere Orte ausgewählt werden.

Gastronomische Betriebe verzeichnen Anstiege um bis zu neun Prozentpunkte

Bei Bars, Bistros, Cafés und Kneipen stieg der Anteil von 50 auf 59 Prozent. Für Eisdielen hielten 2025 noch 41 Prozent eine bargeldlose Bezahlmöglichkeit für angebracht, im September 2026 waren es 50 Prozent.

Auch bei Schnellimbissen wie Frittenbuden oder Dönerständen erhöhte sich der Wert von 40 auf 48 Prozent. Bei Kiosken stieg er von 36 auf 45 Prozent. Damit erhöhten sich die Anteile bei Bars, Bistros, Cafés und Kneipen, Eisdielen sowie Kiosken jeweils um neun Prozentpunkte.

Außerhalb der Gastronomie legten die Werte ebenfalls zu. Bei Parkhäusern und Parkplätzen stieg der Anteil von 56 auf 65 Prozent, im öffentlichen Personennahverkehr von 49 auf 58 Prozent. Bäckereien erreichten zuletzt 53 Prozent nach 46 Prozent im März 2025.

Restaurants führen die aktuelle Rangfolge vor Supermärkten an

Mit 72 Prozent erreichen Restaurants in der aktuellen Befragung den höchsten Wert. Es folgen Supermärkte und Discounter mit 71 Prozent. Flughäfen und Bahnhöfe sowie der Einzelhandel kommen jeweils auf 66 Prozent, Parkhäuser und Parkplätze auf 65 Prozent.

Deutlich geringer fallen die Werte bei Wochen- und Bauernmärkten mit 34 Prozent sowie Volksfesten mit 33 Prozent aus. Flohmärkte nennen 24 Prozent. Acht Prozent wählten die Antwort „An keinem dieser Orte“. Weitere acht Prozent antworteten mit „Weiß nicht“ oder machten keine Angabe.

Gegenüber März 2025 stiegen die Anteile bei allen abgefragten Orten um fünf bis neun Prozentpunkte. Bei Supermärkten und Discountern erhöhte sich der Wert von 66 auf 71 Prozent, im Einzelhandel von 59 auf 66 Prozent. Flughäfen und Bahnhöfe legten ebenfalls um sieben Prozentpunkte auf 66 Prozent zu.

Altersgruppen unterscheiden sich besonders bei kleineren gastronomischen Betrieben

Bei Restaurants fallen die Unterschiede zwischen den Altersgruppen vergleichsweise gering aus. Unter den 18- bis 24-Jährigen nennen 62 Prozent diesen Ort. Bei den 25- bis 34-Jährigen und den 45- bis 54-Jährigen sind es jeweils 76 Prozent. Von den Befragten ab 55 Jahren nennen 71 Prozent Restaurants.

Größer sind die Abstände bei anderen gastronomischen Angeboten. Bars, Bistros, Cafés und Kneipen nennen 70 Prozent der 25- bis 34-Jährigen, aber 52 Prozent der Befragten ab 55 Jahren. Bei Eisdielen stehen 65 Prozent in der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen 41 Prozent bei den Befragten ab 55 Jahren gegenüber.

Antworten unterscheiden sich nach Region und formeller Bildung

In Westdeutschland nennen 74 Prozent Restaurants, in Ostdeutschland 66 Prozent. Bei Bäckereien beträgt das Verhältnis 54 zu 45 Prozent. Bars, Bistros, Cafés und Kneipen nennen im Westen 60 Prozent und im Osten 54 Prozent.

Unter den Befragten mit hoher formeller Bildung nennen 77 Prozent Restaurants. Bei niedriger formeller Bildung sind es 62 Prozent. Zwischen Männern und Frauen zeigen sich dagegen kaum Unterschiede: Restaurants erreichen 72 Prozent bei Männern und 73 Prozent bei Frauen.
 

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