Zwei Stunden länger offen: Britische Pubs feiern Jahrestag des Kriegsendes

| Gastronomie Gastronomie

Am 8. Mai 2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa zum 80. Mal. Aus diesem Anlass dürfen Pubs im Vereinigten Königreich an diesem Donnerstag zwei Stunden länger geöffnet bleiben. Die britische Regierung hat die Ausnahmeregelung erlassen, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, gemeinsam an das historische Ereignis zu erinnern.

Premierminister Keir Starmer sagte zur Entscheidung, die verlängerten Öffnungszeiten würden es ermöglichen, „ein Glas auf all die Männer und Frauen zu erheben, die ihrem Land gedient haben“.

Normalerweise schließen Bars im Vereinigten Königreich um 23.00 Uhr Ortszeit. Zu besonderen Anlässen gab es in der Vergangenheit jedoch bereits mehrfach Ausnahmen – etwa bei königlichen Feiern, Staatsbegräbnissen oder sportlichen Großereignissen. Auch im vergangenen Sommer durften viele Pubs länger geöffnet bleiben, als England im Finale der Fußball-Europameisterschaft der Männer gegen Spanien spielte.

Das britische Innenministerium teilte mit, die verlängerten Öffnungszeiten für den 8. Mai 2025 gelten für Lokale in England und Wales. Ziel sei es, einem bedeutenden Tag in der britischen Geschichte gerecht zu werden und ihn würdig zu begehen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.