Accor meldet deutlichen Aufschwung für 2021

| Hotellerie Hotellerie

Ab April 2021 verzeichnete Accor einen deutlichen Aufschwung der Geschäfte. Diese Verbesserung der Nachfrage führte dazu, dass sich die durchschnittlichen Zimmerpreise dem Vor-Krisen-Niveau annäherten und es in vielen Destinationen Ende 2021 sogar übertrafen.

Obwohl die Auswirkungen der Krise noch nicht vollständig überwunden sind, scheinen alle Regionen der Gruppe nun auf dem besten Weg zu sein, wieder ein normales Geschäftsniveau zu erreichen. Mit dem Ausbruch der Omikron-Variante markierte der Januar eine Pause in der monatlichen RevPAR-Verbesserung seit April, der Februar ist aber bereits ein Wendepunkt.

Im Jahr 2021 eröffnete Accor 288 Hotels (41.000 Zimmer), was zu einem Nettowachstum von 3 Prozent führte. Ende Dezember 2021 verfügte die Gruppe über ein Hotelportfolio von 777.714 Zimmern (5.298 Hotels) und eine Pipeline von 214.000 Zimmern (1.218 Hotels). Für 2022 erwartet Accor ein Wachstum von 3,5 Prozent. Für das Jahr 2021 meldete die Gruppe einen konsolidierten Umsatz von 2,2 Mrd. Euro, was einer Steigerung von 34 Prozent gegenüber 2020 entspricht.

Sébastien Bazin, Chairman und Chief Executive von Accor: „Trotz eines gestörten Jahresbeginns aufgrund der Einschränkungen zeigte 2021 eine deutliche Verbesserung unseres Geschäfts ab dem Frühjahr. Unsere soliden Leistungen wurden dank der Stärke unserer Marken, unserer finanziellen Disziplin und der großartigen Bemühungen unserer Teams erzielt, die das ganze Jahr über Entschlossenheit, Hartnäckigkeit und Großzügigkeit unter Beweis gestellt haben.

„Dank ihrer Mobilisierung gehen wir gestärkt aus dieser Krise hervor und haben Marktanteile in allen unseren Schlüsselregionen gewonnen. Darüber hinaus floriert unsere Pipeline weiter, wobei das Luxus- und gehobene Segment fast 40 Prozent der zukünftigen Eröffnungen ausmacht, eine Steigerung um 12 Punkte in den letzten vier Jahren.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.