Airbnb mit mehr als einer Milliarde Umsatz

| Hotellerie Hotellerie

Der geplante Börsengang von Airbnb im nächsten Jahr wird von vielen sehnlichst erwartet. Vor dem Gang aufs Parkett hat das Unternehmen der Öffentlichkeit zum ersten Mal in der zehnjährigen Firmengeschichte einen Vorgeschmack auf die eigenen Zahlen gewährt. 

Laut einem Memo, dass laut CNBC am vergangenen Freitag von der Bettenbörse veröffentlicht wurde, erzielte das Unternehmen im dritten Quartal „wesentlich mehr“ als eine Milliarde US-Dollar Umsatz. Damit wäre es das stärkste Quartal seit der Gründung im Jahr 2008. Bislang hatte sich Airbnb bei der Veröffentlichung von Zahlen zurückgehalten. So äußerte sich die Bettenbörse auch dieses Mal nicht zur Rentabilität oder anderen Aspekten des Geschäfts. Wie CNBC weiter berichtete, sei Airbnb einem Insider zufolge aber auf einem guten Weg, das zweite Jahr in Folge profitabel zu sein. Demnach erzielte Airbnb im Jahr 2017 einen Gewinn in Höhe von 100 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 2,6 Milliarden.

Der genaue Termin des Börsengangs ist weiterhin unklar. CEO Brian Chesky teilte jedoch mit, dass es Mitte 2019 so weit sein werde. Mit einer Bewertung von derzeit 31 Milliarden US-Dollar ist die Bettenbörse eines der wertvollsten Start-ups des Landes. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.

Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.

Der Hotelverband Deutschland hat seinen aktuellen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie und bietet Hoteliers damit eine wichtige Orientierung für Marktanalysen, betriebliche Entscheidungen und die Einschätzung aktueller Branchentrends.

Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.

Im Xperience Quartier in Taufkirchen bei München entstehen neben Büroflächen auch ein Hotel und Tagungsbereiche. Nach Angaben von Art-Invest Real Estate hat Hensoldt bereits den kompletten Bürobauteil des Projekts angemietet.

TikTok hat die Einführung von TikTok GO angekündigt. Nutzer in den USA sollen damit Hotels, Freizeitangebote und Touren direkt in der Anwendung entdecken und buchen können. Nach Angaben des Unternehmens wird die Funktion in Videos, Suchergebnissen und Standortseiten integriert.

Die Hotelgruppe Minor Hotels plant bis zum Jahr 2030 die Eröffnung eines neuen Resorts der Marke Anantara am Roten Meer. Das Projekt in Somabay umfasst neben 300 Hotelzimmern auch 150 private Residenzen.

Das Wiener Hotel Altstadt Vienna hat eine Suite nach Harald Krassnitzer benannt. Die Unterkunft wurde laut Mitteilung gemeinsam mit Architekt Roland Nemetz gestaltet und enthält auch persönliche Gegenstände des Schauspielers sowie Designklassiker.

Das Hotel Hafen Hamburg und das Empire Riverside Hotel haben ein Mental-Health-Coaching für Mitarbeiter eingeführt. Nach Angaben des Unternehmens soll das Angebot zur Mitarbeiterbindung und Unterstützung bei beruflichen sowie privaten Belastungen beitragen.

Die neue Hotelmarke Hiamo eröffnet am 15. Mai ihr erstes Haus in Hamburg-Bergedorf. Nach Angaben des Unternehmens setzt das Konzept auf digitale Abläufe und persönliche Betreuung. Die Leitung des Hauses in Hamburg-Bergedorf übernimmt Manuel Dosz.