a&o erwirbt eigenen Standort am Berliner Hauptbahnhof

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Sind andere Hoteliers in den letzten Jahren immer stärker aus dem Immobiliengeschäft ausgestiegen, geht die Berliner Budgetgruppe a&o einen anderen Weg. Nach zwölf Jahren Miete hat das Unternehmen jetzt seinen eigenen Standort am Berliner Hauptbahnhof erworben: Das a&o Berlin Hauptbahnhof ist somit das 17. Objekt, das sich im Eigentum der Hostel-Spezialisten befindet.

Finanziert wurde der Kauf durch die DKB, die a&o als langjährige Kreditpartnerin begleitet – für sie ist diese Finanzierung übrigens das erste Hotelinvestment nach zwei Pandemiejahren. Oliver Winter, CEO von a&o: „Ein Riesenschritt und klares und schönes Signal an die städtische Hotellerie und den gesamten Tourismus.“

Als viertes Haus in der Hauptstadt eröffnete das a&o Berlin Hauptbahnhof 2010. Jetzt, so Winter, sei „dieser Premiumstandort langfristig gesichert“: „Wir sind besonders stolz, dass wir diesen Schritt gemeinsam mit der DKB machen können – wir sehen darin auch eine Bestätigung unseres gesamten Teams, unserer Arbeit und Managements gerade während der letzten beiden Jahre.“

a&o habe mit seinem Geschäftsmodell „unglaubliche Flexibilität und Resilienz“ bewiesen. Zudem betonte Winter das „partnerschaftliche und transparente Verhältnis zur DKB und deren „äußerst hohe Tourismusexpertise, die das Geschäft perfekt gemacht hat“.

Europas größte Hostelkette

Mit aktuell 38 Häusern in 24 Städten und neun europäischen Ländern ist a&o die führende Hostelmarke in Europa und – weltweit. Mit 330 Zimmern und 1.000 Betten zählt das seit 2010 geöffnete Hostel in der Lehrter Straße am Berliner Hauptbahnhof zu den größeren Häusern im a&o-Portfolio. Auf der Suche nach neuen Standorten will sich das Unternehmen im Rahmen seiner Wachstumsstrategie künftig mehr auf die Übernahme bestehender Hotels und Hostels konzentrieren: „Ja, schnelleres Wachstum nach zwei zurückhaltenden Jahren,“ erläutert Winter, „vor allem sind Bestandsimmobilien aber auch nachhaltiger als Neuentwicklungen.“ Bis 2025 will a&o sein Ziel, erste Net-Zero-Hostelgruppe Europas zu sein, erreicht haben.


 

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