Ascott treibt Wachstum in Europa voran

| Hotellerie Hotellerie

The Ascott Limited setzt im Zuge ihrer globalen Wachstumsstrategie einen besonderen Schwerpunkt in Europa. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, soll sich, ergänzend zu den bestehenden Projekten, die Präsenz von Ascott um zusätzliche sechs Häuser vergrößern. Dazu gehören die weitere Expansion der Marke lyf sowie in Edinburgh das Debüt der The Unlimited Collection. Weitere europäische Standorte werden Leicester (England) und die irische Hauptstadt Dublin sein, wo das Temple Bar Hotel entsprechend umgestaltet wird.

Insgesamt hat Ascott im laufenden Jahr in Europa jetzt sechs Häuser mit rund 1.000 Einheiten zusätzlich unter Vertrag genommen. Neben London gehören dazu fünf weitere Standorte, an denen es bis dato noch keine Häuser von Ascott gab: Colmar, Edinburgh, Glasgow, Leicester und Manchester. Mit Citadines kommt ein Anbieter für Serviced Apartments nach Colmar, während lyf die Expansion in Glasgow, London und Manchester fortsetzt. Europaweit wächst Ascotts Portfolio nunmehr von fünf auf sechs Marken sowie um rund 14 Prozent auf 8.000 Einheiten in 29 Städten.

Europa steigt bei Ascott zu einem Top-3-Quellmarkt auf

„Europa nimmt als enorm wichtiger Markt für Urlaubs- und Geschäftsreisen eine zentrale Rolle bei den Expansionsplänen von Ascott ein“, erklärte Kevin Goh, Chief Executive Officer für Ascott und CLI Lodging. „Der dynamische und vielfältige Charakter des europäischen Gastgewerbes passt ideal zu unserem Hybrid-Hotel-in-Residence-Modell, das den unterschiedlichen Bedürfnissen von Eigentümern und Gästen eine möglichst große Markenvielfalt entgegenstellt."

Dabei wird das Franchising für Ascott eine zentrale Rolle in Europa spielen. „Fünf der sechs neuen Vertragsabschlüsse, die wir im bisherigen Jahresverlauf in Europa getätigt haben, sind Konversionsprojekte“, so Kevin Goh weiter. „Ascott hat bereits unter Beweis gestellt, wie erfolgreich wir bestehende Häuser umwandeln können. Wir gehen davon aus, dass das Franchisemanagement entscheidend für unser Wachstum in Europa sein wird.“

Lee Ngor Houai, Chief Operating Officer, Europa, Naher Osten, Afrika, Südasien und China, ergänzte mit Zahlen: „Im Vergleich zu den Tagesraten vor der Pandemie konnten wir diese bei unserem europäischen Portfolio um 30 Prozent steigern. Der Umsatz pro verfügbarer Einheit (RevPAU) in unseren Häusern in Europa übertraf 2023 sogar alle anderen Märkte und trug mit fast 16 Prozent zu Ascotts globalem Umsatz bei. Ebenfalls 16 Prozent steuern Gäste aus Europa zu Ascotts Hotelgeschäft weltweit bei. Die Vergrößerung unseres Europa-Portfolios wie auch die Steigerung unserer Markenbekanntheit werden dazu beitragen, dass sich diese Zahl bis 2028 auf 30 Prozent fast verdoppelt und Europa zu einem der drei wichtigsten Quellmärkte für Ascott wird.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.

COMO Hotels and Resorts eröffnet im Mai das COMO Cordeillan-Bages. In Kooperation mit der Familie Cazes entsteht in einem historischen Anwesen in Pauillac ein neues Luxusdomizil, das Design von Paola Navone mit exklusivem Zugang zur Welt der Bordeaux-Weine kombiniert.

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.

Mit der Eröffnung von 27 neuen Hotels hat Marriott International im Jahr 2025 die Marke von 200 Häusern in der DACH-Region überschritten. Das Wachstum wird maßgeblich durch Konvertierungen in allen Segmenten getrieben.

Mit der Eröffnung des Adagio Access Nanterre baut Adagio die Kapazitäten im Großraum Paris weiter aus. Das neue Haus mit 132 Apartments in direkter Nähe zum Geschäftsviertel La Défense zielt primär auf Geschäftsreisende und Langzeitgäste ab.

Booking Holdings verzeichnet ein über den Erwartungen liegendes Wachstum bei den Bruttobuchungen und passt die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben an. Zudem investiert der Konzern verstärkt in Technologie und Marketing.

Die Accor-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnplus ab und übertrifft die eigenen Finanzziele. Während die Lifestyle-Sparte zweistellig wächst, normalisiert sich das Geschäft auf dem deutschen Markt nach einer Schwächephase wieder.

Die Hotelgruppe Dormero expandiert weiter auf dem österreichischen Markt und übernimmt das bisherige Amedia Hotel Wels. Das Haus am Welser Stadtplatz, das vielen noch unter dem Namen Kremsmünsterer Hof bekannt ist, war zuvor Teil der Amedia Hotel GmbH. Diese gehört zur Revo Hotelgruppe und befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren.

Ein 20-jähriger Hacker hat das Online-Bezahlsystem von Reiseportalen ausgetrickst und Luxus-Suiten für nur einen Cent gemietet. Die Flucht in den Luxus endete für den jungen Spanier schließlich im Madrider Hotel Ritz – auch wegen seiner eigenen Mitteilsamkeit in den sozialen Medien.

Die Revitalisierung des traditionsreichen Dom-Hotels in Köln nimmt weiterhin mehr Zeit in Anspruch als zuletzt geplant. Inzwischen wird die baubehördliche Abnahme des Objekts am Roncalliplatz erst im zweiten Quartal 2026 erwartet. Ursprünglich war eine Eröffnung für Ende 2023 anvisiert worden war.