Auszeichnung: Leonardo Hotels vereinbaren Beruf und Familie

| Hotellerie Hotellerie

Als erste Hotelkette in Deutschland nahem die Leonardo Hotels im letzten Jahr am audit „berufundfamilie“, einer Initiative der Hertie-Stiftung, teil. Dieses Audit unterstützt Unternehmen beim Personalmanagement und berücksichtigt dabei die persönliche Lebenssituation aller Beschäftigten. Im Rahmen der 21. Zertifikatsverleihung überreichte Schirmherrin und Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey in der vergangenen Woche das Zertifikat.
 

„Wir haben uns für eine Teilnahme am audit berufundfamilie entschieden, um den vielfältigen Erwartungen unserer knapp 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland gerecht zu werden und einen nachhaltigen, auf Dauer angelegten Prozess anzustoßen. Wir haben verschiedene Generationen, die im Unternehmen beschäftigt sind und möchten die Zufriedenheit jedes Einzelnen steigern. Dadurch wollen wir sowohl unsere aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig an uns binden als auch Neue für uns gewinnen“, erzählt Anke Maas, HR Director Leonardo Hotels Central Europe, die die Auszeichnung entgegengenommen hat. „Das Zertifikat zeigt, dass wir uns nachweislich auf den Weg gemacht haben, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Wir werden alles daransetzen, die vereinbarten Ziele zu erreichen.“

In den vergangenen zwölf Monaten wurden deutschlandweit Mitarbeiter-Workshops durchgeführt, um Ideen für neue Maßnahmen zu sammeln. Einige davon wurden bereits umgesetzt: Für die Erstellung von Dienstplänen gibt es „Wunschdienstplanbücher“ für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Arbeit in Teilzeit oder im Home Office ist ebenso möglich wie Elternzeit für Väter.

Leonardo Hotels möchte allen Generationen und Lebensphasen gerecht werden. So werden bis zum Ende des Jahres interne Leitfäden erarbeitet, die sich mit Themen wie Pflege von Angehörigen und Kinderbetreuung beschäftigen. Darüber hinaus gab es bereits Feedbackrunden für die 450 Auszubildenden und Studierenden der Hotelgruppe. Ein wichtiges Ergebnis war, dass diese gerne mehr über die europaweiten Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Hotelgruppe erfahren möchten. Erste Nachwuchskräfte erhielten bereits Einblicke in unterschiedliche Abteilungen an verschiedenen Standorten in Deutschland.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.

Die Numa Group übernimmt den Anbieter Lisbon Serviced Apartments und erweitert damit das Portfolio in Lissabon um 19 Objekte. Die Integration in die eigene Technologieplattform soll nun die betriebliche Effizienz der Unterkünfte steigern.

Relais & Châteaux erweitert das eigene Portfolio um zehn neue Mitglieder. Die Neuzugänge erstrecken sich über mehrere Kontinente und umfassen Standorte in Frankreich, England, Italien, der Schweiz, Portugal, Japan, Mexiko sowie den Vereinigten Staaten.

Die Hotelgruppe Meininger Hotels erweitert ihr Portfolio um einen ersten Standort in Schottland. Am 5. August eröffnet das Unternehmen das Meininger Hotel Edinburgh Haymarket. Das Haus im West End ist das 38. Hotel im Portfolio.

Drei Hotellerie-Manager​​​​​​​ haben die neue Hotelmarke LikeStay gegründet. Hinter dem Konzept stehen Max Luscher, Constantin Rehberg und Andreas Brennfleck. Das erste Hotel soll das bisherige Batschari Palais in Baden-Baden werden, das künftig unter dem Namen LikeStay Premium Baden-Baden betrieben werden soll.

Die nordrhein-westfälischen Tourismusregionen sind für die Sommerferien nach eigenen Angaben gut gebucht - für Kurzentschlossene gibt es aber noch genügend freie Betten. Vor allem Ferienwohnungen und Ferienhäuser sowie Bauernhof-Urlaube sind gefragt.

Das Sofitel Frankfurt Opera nutzt seine exklusive Dachterrasse für ein temporäres Gastronomiekonzept. An vier Terminen im August bietet das Hotel einen Barbetrieb für externe Besucher an.

Anzeige

Warum Gästedaten so wertvoll sind und wie sie am sinnvollsten gemanagt werden, um für KI-Anbindung und Automatisierung möglichst großen Nutzen zu stiften, erklärt dailypoint-Geschäftsführer Dr. Michael Toedt in der 8. Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“.

Die Radisson Hotel Group baut ihre internationale Präsenz im ersten Halbjahr 2026 durch zahlreiche Neueröffnungen und Vertragsabschlüsse in verschiedenen Marktsegmenten deutlich aus.