Autograph Collection by Marriott in Bad Reichenhall nun bei Odyssey

| Hotellerie Hotellerie

Die Odyssey Hotel Group (OHG) hat die Unterzeichnung eines Miet- und Franchisevertrags für das Autograph Collection by Marriott Hotel Bad Reichenhall bekanntgegeben. Das Projekt umfasst eine Renovierungs- und Erweiterungsmaßnahme für den historischen, denkmalgeschützten Gasthof “Hofwirt”.

„Die entscheidende Motivation für die Sicherung dieses Projekts und den Abschluss der Miet- und Franchiseverträge ist unsere grundlegende Überzeugung, dass die Herausstellung der Geschichte und die entsprechende Transformation eines historisch bedeutsamen Gebäudes die größte Aufmerksamkeit gebührt", sagt Jules van Gaalen, Vizepräsident für Entwicklung und Vermögensverwaltung bei der Odyssey Hotel Group.

Das Autograph Collection by Marriott Hotel Bad Reichenhall wird 157 Zimmer bieten, zwei Restaurants, einen geräumigen Wintergarten, einen 600 Quadratmeter großen Spa- und Wellnessbereich mit Innenpool, Tagungs- und Konferenzräume, 113 Parkplätze und einen traditionellen bayerischen Biergarten.

"Mit dem gemeinsamen Engagement für Exzellenz freuen wir uns, unser kollektives Know-how in den Vordergrund zu stellen und dieses Projekt zu gestalten", sagt Stefan Binkenborn, Director of Development DACH bei der Odyssey Hotel Group.

Bad Reichenhall blickt auf eine viertausendjährige Siedlungsgeschichte zurück, die eng mit der Gewinnung von Salz aus Sole verknüpft ist. Das “Bad Reichenhaller Alpensalz” hat in Deutschland einen Marktanteil von über 50 Prozent. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Kreisstadt des Berchtesgadener Landes als Kur- und Urlaubsort bekannt, seit 1890 trägt sie das Bad im Namen und 1899 wurde der Stadt das Prädikat eines Königlich Bayerischen Staatsbads verliehen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.

Teaser: Scandic eröffnet im August 2026 ein weiteres Hotel in Berlin. Das Scandic Charlottenburg umfasst 214 Zimmer und ist der dritte Standort der Gruppe in der Hauptstadt. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.

Die Hotelstars Union wächst mit der Slowakei auf 22 Mitglieder an und fordert von Buchungsportalen wie Booking.com eine transparentere Darstellung von Hotelsternen, um die Irreführung von Verbrauchern zu stoppen.

Pressemitteilung

Das Qualifizierungsprogramm „Food Service Assistance“ von Deutscher Hotelakademie und Chickpeace wurde doppelt ausgezeichnet: mit dem eLearning AWARD 2026 und als Fernstudienprojekt des Jahres. Es richtet sich an geflüchtete Frauen und kombiniert digitale Lernformate mit praxisnaher Ausbildung – als Antwort auf Fachkräftemangel und fehlende Bildungszugänge in der Gastronomie.

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat fünf Hotelimmobilien aus seinem Portfolio an einen neuen Betreiber übergeben. Künftig werden die Häuser unter der Marke Sunday Hotels, die zur Unternehmensgruppe Prism (ehemals OYO) gehört, geführt, wie das Unternehmen mitteilt.

Laut einem Accor-Bericht priorisieren Gäste die Gesundheit vor der Erschwinglichkeit bei der Speisenauswahl. Der Konzern reagiert mit einer Quote für pflanzliche Gerichte und einer Neuausrichtung seiner Nachhaltigkeitsstrategie.