Berichte: Berliner HR-Group übernimmt 23 Amedia-Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Die Berliner HR Group wächst weiter stark. Nach der Übernahme der Success-Hotels im Juli 2022 hat das Unternehmen jetzt auch das Portfolio der Amedia-Hotels übernommen. HR übernimmt die Marke und die Betreibergesellschaften der 23 Häuser in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien und den Niederlanden. Die Hotels bieten Gästen rund 3.000 Zimmer. Zuerst hatte der Branchendienst Hospitalityinside berichtet.

Wie die Immobilien-Zeitung schreibt, verbleiben die meisten Immobilien beim bisherigen Amedia-Eigentümer Udo Chistee. Zwölf der 23 Gebäude werden demnach in dessen AHC International Consulting-Gesellschaft geführt.

Die HR Group von Ruslan Husry wächst damit weiter rasant. Zuletzt hatte das Unternehmen die insolvente Succes Hotelgroup übernommen (Tageskarte berichtete) und ihr Portfolio damit auf über 100 Hotels ausgebaut. Im Jahr 2021 verleibte sich die HR-Group bereits 23 Hotels von Vienna House ein.

Die Österreicher traten damals nahzu die Hälfte ihres Portfolios an die Berliner ab. Es handelte sich ausschließlich um Pachtbetriebe (Tageskarte berichtete). Ein gutes Jahr zuvor wechselten 16 Mövenpick-Hotels in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden von Accor an die HR-Group. Im Rahmen eines Sale-and-Management-Back-Verfahren kaufte die HR-Group die Häuser mit 3.696 Zimmern, die aber im Management von Accor verblieben (Tageskarte berichete).

Die jetzt erfolgte Übernahme der Amedia-Hotel ergänzt die HR-Partner Accor, Vienna House, Wyndham, Hilton, Hyatt, Marriott International, Deutsche Hospitality und Dorint und IHG.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.

Teaser: Scandic eröffnet im August 2026 ein weiteres Hotel in Berlin. Das Scandic Charlottenburg umfasst 214 Zimmer und ist der dritte Standort der Gruppe in der Hauptstadt. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.

Die Hotelstars Union wächst mit der Slowakei auf 22 Mitglieder an und fordert von Buchungsportalen wie Booking.com eine transparentere Darstellung von Hotelsternen, um die Irreführung von Verbrauchern zu stoppen.

Pressemitteilung

Das Qualifizierungsprogramm „Food Service Assistance“ von Deutscher Hotelakademie und Chickpeace wurde doppelt ausgezeichnet: mit dem eLearning AWARD 2026 und als Fernstudienprojekt des Jahres. Es richtet sich an geflüchtete Frauen und kombiniert digitale Lernformate mit praxisnaher Ausbildung – als Antwort auf Fachkräftemangel und fehlende Bildungszugänge in der Gastronomie.

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat fünf Hotelimmobilien aus seinem Portfolio an einen neuen Betreiber übergeben. Künftig werden die Häuser unter der Marke Sunday Hotels, die zur Unternehmensgruppe Prism (ehemals OYO) gehört, geführt, wie das Unternehmen mitteilt.

Laut einem Accor-Bericht priorisieren Gäste die Gesundheit vor der Erschwinglichkeit bei der Speisenauswahl. Der Konzern reagiert mit einer Quote für pflanzliche Gerichte und einer Neuausrichtung seiner Nachhaltigkeitsstrategie.