Berlin: Sofitel am Gendarmenmarkt zur Autograph Collection, Aigner macht dicht

| Hotellerie Hotellerie

Das Sofitel-Hotel am Berlin Gendarmenmarkt wird bald nicht mehr zur Accor-Gruppe gehören. Das Hotel wird zum 1. September 2019 zu  Marriott wechseln und als „Luc Hotel“ Teil der Autograph Collection. Das Restaurant Aigner im gleichen Gebäude macht bis März 2020 dicht, wie es weiter geht, ist ungeklärt.

Eine Accor-Sprecherin bestätigte gegenüber Tageskarte, dass das Sofitel Berlin Gendarmenmarkt zum 31. August 2019 das Accor-Netzwerk verlässt. Das Hotels wurde vor 20 Jahren als Dorint-Hotel eröffnet.

Der Blog Reisetopia berichtet, dass das Hotel ab September als „Luc Hotel“ der Marriott Autograph Collection neu eröffnen soll. Demnach will Marriott die 70 Zimmer und 22 Suiten „preußisch-linear“, aber „nicht minimalistisch“ einrichten. Die öffentlichen Bereiche des Gebäudes sollen dabei einen „Hauch von Exklusivität und der exklusiven Sinnlichkeit des preußischen Herrschers Friedrich des Großen erhalten, dessen Spitzname Luc lautete“, wie der Blog berichtet.

Veränderungen gibt es ebenfalls beim Restaurant Aigner von Herbert Belte, das sich seit vielen Jahren in den gleichen Gebäude befindet. Bei einer Abschiedsfeier mit fast 400 Gästen verkündete Beltle, der auch das Weingrün und das Alte Zollhaus in Berlin betreibt, dass das Lokal in Sachen Brandschutz fit gemacht werden müsse. Der letzte offene Tag ist am 15. August – im März 2020 soll Neueröffnung sein, in welcher Form, ist noch nicht sicher.


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.