Boutique Hotel Louisa's Place am Berliner Kurfürstendamm feiert 20-Jähriges

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Direkt am Kurfürstendamm befindet sich seit 2003 das privat geführte Boutique Hotel Louisa's Place. Das Haus bietet 47 Suiten, Bibliothek, ein eigenes Schwimmbad, Sauna und Fitnessbereich, Friseursalon, einen Garten im Innenhof sowie ein Restaurant und Bar. In diesem Jahr feiert das Hotel von Pierre Ehret und Sven Schimank sein 20-jähriges Bestehen. 

Der Name des Hotels ist eine Hommage an Königin Luise von Preußen, eine der bekanntesten und außergewöhnlichsten Persönlichkeiten der Berliner Geschichte. Als Ehefrau von König Friedrich Wilhelm III nahm sie sehr schnell eine prominente Rolle im gesellschaftlichen und politischen Geschehen ein. Bekannt für ihre natürliche Art und Herzlichkeit ist Luise als Patronin des Hauses in allen Bereichen des Hauses spürbar. 

Im Hotel verbindet sich der typische Altbaucharme der renovierten Stadtvilla aus dem Jahre 1904 mit einem klassisch-eleganten Interieur, professionellem Service und moderner Gastronomie. Entworfen wurde das Interieur von der Haute-Couture-Inneneinrichterin († 2008) Etchika Werner. Sie kombinierte hochwertige Textilien, Echtholz-Mobiliar und ausgewählte Kunstwerke. Auf modernen Komfort wurde dennoch nicht verzichtet: So haben alle 47 Suiten Fußbodenheizung im Badezimmer, eine voll ausgestattete Küche, mindestens zwei Satelliten-LCD-Fernseher mit integrierten Features, W-LAN Empfang und einiges mehr.

Vor allem aber haben die Suiten viel Platz: Wohn- und Schlafzimmer sind in fast allen Suiten getrennt, viele haben sogar ein eigenes Arbeitszimmer und einen Wintergarten oder Balkon. Ein Highlight und für ein kleines Privathotel eher unüblich ist der zum Haus gehörende Spa mit Pool, Sauna & Dampfbad, Fitnessraum und Massageangebot. Weitere Besonderheit ist der direkt an das Hotel angeschlossene Friseursalon von Mira El Issa und Marcus Piepenburg. Kulinarische Partner sind das Restaurant McQueens und die Vesper Bar. 

Vom besonderen Flair des Hotels zeugen auch die Geschichten, die Gastgeber Sven Schimank aus den vergangenen zwei Jahrzehnten zu erzählen weiß. Wie zum Beispiel während der Voreröffnungsphase, Ende 2002, als in dem 1904 erbauten Altbau noch fleißig gewerkelt wurde. Damals klopften die Filmstudios Babelsberg bei Schimank an und baten darum, das Haus für die Produktion eines Hollywood Blockbusters buchen zu dürfen. Und obwohl das Hotel damals noch nicht offiziell eröffnet war, verbrachte die Crew mehrere Monate dort.

Emotional war der Besuch eines älteren Herrn im Jahr 2010: Der damals bereits über 80-jährige erzählte, dass er mit seinem Großvater und seinem Vater - beide Uhrmacher - früher in dem Haus am Kurfürstendamm 160 gelebt hat. Und fragte höflich an, ob er sich die Räumlichkeiten einmal anschauen dürfe. Natürlich durfte er! Dabei stellte sich heraus, dass das heutige Direktionsbüro früher einmal sein Kinderzimmer war. Schimank und der Besucher verbrachten einige gemeinsame Stunden, in denen sie sich auch viele mitgebrachte Bilder zusammen anschauten. Einige dieser alten Bilder sind heute auf dem Flur zum Frühstücksrestaurant zu sehen.

Mit wieviel Herz das Hotel geführt wird, duften zuletzt auch drei ukrainische Flüchtlingsfamilien erfahren. Denn Sven Schimank und sein Team haben unmittelbar nach Ausbruch des Krieges gemeinsam entschieden, drei Familien auf eigene Kosten im Hotel aufzunehmen und zu versorgen. Insgesamt zehn Monate lebten diese im Hotel - währenddessen erblickten zwei Babys das Licht der Welt und eines davon trägt den Namen Louisa. Noch heute verbindet die Familien, die Schimank inzwischen alle in Wohnungen unterbringen konnte, eine enge Freundschaft mit dem Team des Hotels und Familie Schimank.


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