Bürgerbegehren gegen Hotel am Forggensee

| Hotellerie Hotellerie

Der Inhaber des Füssener Festspielhauses möchte am Ufer des Forggensees ein Luxushotel mit 149 Zimmern, großem Wellnessbereich und Tagungszentrum bauen. Damit möchte er unter anderem die Zukunft des privatfinanzierten Musiktheaters sichern, wie unter anderem der Bayerische Rundfunk berichtet.

Die Naturschützer halten davon allerdings wenig und wollen die Planungen nun mit einem Bürgerbegehren stoppen. Die Initiatoren werfen dem Inhaber des Festspielhauses laut BR vor, rein privatwirtschaftliche Zwecke zu verfolgen und somit das Allgäuer Landschaftsbild und wertvolle Biotope für Tiere und Pflanzen zu zerstören. 

Einen Mehrwert für die einheimische Bevölkerung wird ebenfalls angezweifelt. Stattdessen befürchten die Naturschützer noch mehr Touristen in Füssen und am Forggensee. Zudem habe die Stadt schon heute ein Verkehrsproblem und der Füssener Arbeitsmarkt in der Hotellerie und Gastronomie sei ohnehin bereits leergefegt.

Obwohl sich der Verantwortliche des Festspielhauses im April dazu bereiterklärt hatte, die Länge des geplanten Hotels zu reduzieren und die Fassade aus natürlichen Materialien zu errichten, ist der Kompromiss mit dem Start des Bürgerbegehrens offensichtlich gescheitert. Nun brauchen die Naturschützer laut BR knapp 1.300 Unterschriften der Anwohner, um anschließend einen Bürgerentscheid zu beantragen. Ist dieser dann zulässig, stimmen die wahlberichtigten Füssener über das geplante Hotel ab. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.

Die Mitgliedshäuser von Relais & Châteaux haben ihren gemeinsamen Umsatz im Jahr 2025 nach Angaben der Vereinigung um sieben Prozent auf 3,308 Milliarden Euro gesteigert. Grundlage der Auswertung seien die Angaben von 94 Prozent der Mitgliedshäuser, teilte die Kooperation mit.

Das Wein- und Spa-Resort Terra Saar soll im September 2026 in Saarburg eröffnen. Geplant sind 80 Zimmer, 20 Winzerhäuser, ein großer Spa-Bereich sowie gastronomische Angebote mit Fokus auf die Weinregion Saar. Mit Bildergalerie.

Das Circus-Hotel am Berliner Rosenthaler Platz wird Ende Oktober seinen Standort schließen. Das berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf Mitgründer Andreas Becker. Das benachbarte Hostel der Betreibergruppe bleibt laut Bericht bestehen.

IHG erweitert das britisches Portfolio um ein neues Haus der Marke Vignette Collection im Londoner Stadtteil Canary Wharf. Die Eröffnung des Objekts ist für den Sommer 2026 geplant.

Die Hotels der Kooperation Familotel haben im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben einen Nettoumsatz von 336,9 Millionen Euro erzielt. Wie das Unternehmen mitteilt, lagen damit sowohl die Umsätze als auch die durchschnittlichen Erlöse pro Zimmer über den Vorjahreswerten.

Der Hotelverband Deutschland hat die Finalisten seiner diesjährigen Branchenawards benannt. Die ausgewählten Start-ups und Preferred Partner präsentieren ihre Konzepte im Juni am Nürburgring.

Die Motel One Group hat ihr erstes Hotel der Marke The Cloud One Hotels in Portugal eröffnet. Das neue Haus befindet sich in Lissabon und umfasst 88 Zimmer, darunter Suiten sowie Zimmer mit privater Terrasse. Mit Bildergalerie.

CIC Hospitality aus Norwegen übernimmt den Betrieb des Flightgate Munich Airport Hotel in Hallbergmoos bei München. Das Haus mit 212 Zimmern wird künftig unter der Marke Radisson Individuals geführt.

Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.