Center Parcs plant Ferienparkanlange am Brombachsee in Franken

| Hotellerie Hotellerie

Die Groupe Pierre et Vacances gibt die Planung eines weiteren Center Parcs in Deutschland bekannt. Der neue Ferienpark soll am Brombachsee im fränkischen Seenland entstehen.

Center Parcs wurde von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Bestbieter der Ausschreibung ermittelt und erhielt die Zusage zum Erwerb des Geländes. Nun startet der Planungs- und Genehmigungsprozess in enger Abstimmung mit regionalen und lokalen Behörden, der Politik sowie der Bevölkerung vor Ort und allen Interessengruppen. Erste Gespräche in der Region sind für Anfang September geplant.

„Wir können uns an diesem außergewöhnlichen Standort die Entwicklung eines nachhaltigökologischen Ferienparks sehr gut vorstellen“, sagt Frank Daemen, Geschäftsführer Center Parcs Deutschland. Aktuell ist das Gelände jedoch noch mit Munition, Bunkerbauten und anderen Baustoffen kontaminiert. Diese Altlasten wird Center Parcs vollständig beseitigen, um ein öffentliches Parkgelände mit einem ganzjährig nutzbarem Tourismusangebot entstehen zu lassen.

„Nachhaltigkeit und Umweltschutz haben bei Center Parcs oberste Priorität. Ein Ferienpark von Center Parcs ist keine Freizeiteinrichtung für Tagestouristen, die an sonnigen Sonntagen an den Brombachsee strömen. Ganz im Gegenteil: Mit Center Parcs kommt ein ganzjähriges Urlaubsangebot in die Region, bei dem unsere Gäste ihr eigenes Ferienhaus mitten in der Natur bewohnen und im Park eine Vielzahl naturnaher Angebote wahrnehmen können“, ergänzt Daemen. „Wir wissen, dass unsere Gäste, die umliegende Region während ihrer Urlaubszeit erkunden, in Gasthäusern einkehren, Kultureinrichtungen besuchen, Wanderungen und Radtouren machen und im lokalen Einzelhandel einkaufen. Center Parcs bedeutet sanfter Tourismus und wurde allein in Deutschland bereits sechs Mal erfolgreich umgesetzt“, resümiert Frank Daemen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wyndham meldet für das dritte Quartal 2026 mehr Umsatz und einen niedrigeren Nettogewinn. Bei den Wachstumsangaben zum Zimmerbestand und zu geplanten Hotelprojekten bleibt die insolvente Revo Hospitality Group ausgeklammert.

Sachsen-Anhalts Gasthöfe meldeten im August 2026 einen Rückgang der Gästeankünfte um 20,2 Prozent und der Übernachtungen um 13,8 Prozent. Hotels garnis verzeichneten dagegen als einzige Betriebsart innerhalb der Hotellerie bei beiden Kennzahlen Zuwächse.

Die Privathotels Dr. Lohbeck wollen ihr Portfolio in Deutschland und Österreich bis 2028 von 25 auf 30 Hotels erweitern. Zum Wachstum sollen künftig auch Pachtverträge beitragen.

IHG meldet erstmals mehr als 1.000 eröffnete Hotels in Europa. Deutschland ist mit 198 eröffneten Häusern und 54 weiteren Projekten nach Unternehmensangaben der zweitgrößte europäische Markt.

Accor meldet für Deutschland eine wieder positive Nachfrage im Sommer und ein hohes einstelliges RevPAR-Wachstum im September. Konzernweit hebt die Hotelgruppe die Untergrenze ihrer Ergebnisprognose für 2026 an.

Die Hotelstars Union fordert die EU-Kommission auf, einen Sterneabgleich in mögliche Abhilfemaßnahmen oder Verpflichtungszusagen im Verfahren gegen Booking.com aufzunehmen. Der Plattform bietet sie die Anbindung an ihre offiziellen Klassifizierungsdaten kostenfrei an.

Motel One eröffnet das Frankfurt-Riverside in einem ehemaligen Flemings Hotel. Das Haus gehört zu sieben übernommenen Standorten in Deutschland und Österreich und wurde mit Bezügen zum Osthafen und zur Frankfurter Streetart-Szene neugestaltet.

Der Immobilienkonzern Covivio erwartet durch eine neue Betreiberstruktur für sechs deutsche Hotels jährliche Einsparungen von drei Millionen Euro. Das Management habe die Gesellschaft im dritten Quartal an Radisson und Odyssey übertragen.

Die EU-Kommission untersucht den Umgang von Booking.com mit betrügerischen Angeboten, Phishing und bezahlten Platzierungen. Das Unternehmen erklärt, uneingeschränkt mit der Behörde zusammenzuarbeiten.

Das Jakobsberg Nature Resort hat seine offizielle Eröffnung nach umfassender Neugestaltung gefeiert. Rund 150 Gäste besichtigten das Hotel mit 86 Zimmern und Suiten, zwei Restaurants, Spa-Bereich und Golfplatz.