Cocoon Hotels übernimmt Hotel Europäischer Hof in München

| Hotellerie Hotellerie

Die Cocoon Gruppe erweitert ihr Portfolio um ein weiteres Objekt: Das Hotel Europäischer Hof gegenüber dem Münchner Hauptbahnhof wird zum 15. Februar 2026 von der Gruppe übernommen. Die Eckelmann Holding GmbH, Betreiberin der Cocoon Hotels und Teil der Eckelmann Gruppe, wird das Haus künftig führen.

Neuausrichtung und Kapazitätserweiterung geplant

Die Übernahme sieht eine Kernsanierung des Bestandsgebäudes ab dem Jahr 2027 vor. Im Zuge dieser Maßnahme wird das Hotel auf das Cocoon-Konzept ausgerichtet. Die Kapazität soll dabei auf über 180 Zimmer erweitert werden. Das Unternehmen verfolgt die Vision, das Hotel aufgrund seiner exponierten Lage und des Gesamtkonzepts zukünftig als Flaggschiff des Cocoon-Portfolios zu etablieren.

Übernahme der Belegschaft und Statements

Ein zentraler Punkt ist die Übernahme der gesamten Belegschaft, die als wichtige Säule für den künftigen Erfolg betrachtet wird.

Der Sprecher der Eigentümer äußerte sich zur Transaktion: "Die Cocoon Gruppe hat eine faszinierende Marke geschaffen, die enormes Potenzial für zusätzliches Wachstum bietet. Wir sind stolz, mit Johannes Eckelmann einen Münchner Hotelier für unser Objekt gewonnen zu haben."

Johannes Eckelmann, Geschäftsführer der Eckelmann Holding GmbH und Gründer der Cocoon Hotels, kommentierte die Übernahme: "Wir bedanken uns für das in uns gesetzte Vertrauen. Mit dem Europäischen Hof setzen wir einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der Cocoon Hotels. Die perfekte Lage direkt am Münchner Hauptbahnhof in Kombination mit unserem markentypischen Design- und Servicekonzept macht das Haus zu einer idealen Ergänzung für unser Portfolio. Gleichzeitig freuen wir uns sehr, die bestehende Mannschaft an Bord zu behalten und in unsere Cocoon Familie zu integrieren, um so die geplante Cocoon Expansion voranzutreiben."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

DIRS21 und ibelsa laden zur dritten Auflage des Branchenevents Hotelrizon am 18. Juni 2026 an den Blackfoot Beach nach Köln ein. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Hoteliers und Entscheider in der Privathotellerie und bietet einen praxisnahen Überblick über die neuesten Technologien und Strategien im modernen Hotelbetrieb.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat das Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sardinien übernommen. Nach zehn Jahren als Betreiber geht die Anlage nun vollständig in den Besitz des Unternehmens über.

Mit der Eröffnung von Terminal 3 am Flughafen Frankfurt hat das IntercityHotel einen neuen Standort direkt am Terminal in Betrieb genommen. Das Unternehmen verweist auf kurze Wege und ein Eröffnungsangebot für Gäste.

Mainz plant die Einführung einer Beherbergungsabgabe ab Juli 2026. Der Stadtrat entscheidet Anfang Mai über die Maßnahme, mit der zusätzliche Einnahmen für touristische Ausgaben erzielt werden sollen.

IHG Hotels & Resorts übernimmt elf europäische Standorte der Marke Pentahotels und wandelt diese bis 2027 in eigene Marken um. Das Projekt umfasst über 1.800 Zimmer in Deutschland, Belgien und Frankreich.

Accor erweitert die Präsenz in der Schweiz durch die Vertragsunterzeichnung für das Hotel Aeschi Interlaken. Das Haus im Berner Oberland soll nach einer Renovierung im Sommer 2026 als Teil der Handwritten Collection eröffnen.

Am 1. Mai 2026 eröffnet in Tornow das neue Beherbergungskonzept Greenview mit sechs Design-Chalets aus Holz. Das von den Brüdern Christian und Marko Schneider initiierte Projekt im Ruppiner Seenland setzt auf naturnahe Erholung und moderne Architektur.

Das Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor seiner ersten großen Restaurierung seit 1999. Unter der Leitung von Tristan Auer ist ein 18-monatiges Programm geplant, um das markante Gebäude zu modernisieren.

Teaser: Scandic eröffnet im August 2026 ein weiteres Hotel in Berlin. Das Scandic Charlottenburg umfasst 214 Zimmer und ist der dritte Standort der Gruppe in der Hauptstadt. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland erlebt einen Strukturwandel: Erstmals dominieren Freizeitgäste das Segment, während sinkende Tagesraten und steigende Betriebskosten die Betreiber fordern. Dennoch bleibt der Expansionsdrang hoch.