Credit Suisse will das Hotel Savoy in Zürich verkaufen

| Hotellerie Hotellerie

Die Schweizer Großbank Credit Suisse steht aktuell unter Beobachtung der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Die Aktien der Credit Suisse sind innerhalb weniger Tage eingebrochen. Nun will die Bank auch noch das Luxushotel Savoy in Zürich verkaufen – die teuerste Adresse in der Schweiz.
 

„Die Credit Suisse überprüft ihr Immobilienportfolio im Rahmen ihrer globalen Immobilienstrategie auf einer regelmäßigen Basis“, zitiert Spiegel online eine Sprecherin der Credit Suisse. Die Bank habe sich dabei entschieden, ein Verkaufsverfahren für das Hotel Savoy einzuleiten, so die Sprecherin. Wie es in dem Spiegel-Bericht weiter heißt, soll auch schon ein potenzieller Käufer in Aussicht sein. Dem Hotelmilliardär Götz Bechtolsheimer soll demnach bereits ein Angebot vorgelegt worden sein. Eine Bestätigung gibt es derzeit jedoch nicht.

Das Traditionshaus Savoy Hotel Baur en Ville aus dem Jahr 1838 liegt am Paradeplatz, dem Zentrum des Schweizer Finanzplatzes. Das Hotel, das aktuell renoviert wird, soll einen Wert von rund 400 Millionen Franken (rund 411 Millionen Euro) haben. Nach der Renovierung wird es von der Mandarin-Oriental-Gruppe betrieben.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.