„Das Graseck“ - Mit der Seilbahn vollautomatisch ins Hotel

| Hotellerie Hotellerie

In das Hotel „Das Graseck“ bei Garmisch-Partenkirchen kamen Gäste schon immer per Seilbahn. Jetzt gibt es eine neue Anlage für das ehemalige Forsthaus, das heute ein familiengeführtes Boutique-Hotel ist: Die einzige vollautomatische Seilbahn in Deutschland im öffentlichen Betrieb.

Der Schnee ist bald weg, die Temperaturen steigen, die Natur erwacht. Es ist wieder Zeit für Ausflüge, Spaziergänge und Wanderungen. Ein empfehlenswertes Ziel dafür ist das Graseck, ein wahres Naturparadies, das sich vor der Kulisse des Wettersteingebirges bei Garmisch-Partenkirchen erstreckt. Völlig allein liegt hier „Das Graseck“, einst das Forsthaus, heute ein familiengeführtes Boutique-Hotel mit angeschlossenem Medical Center. Nach einem aktiven Tag verführt ein leckerer Kaiserschmarrn oder zünftige Kasspatzn und im beheizten Außenpool lässt sich entspannt planschen. Hinauf geht es ab sofort mit der neuen Graseckbahn. Hochmodern und vollautomatisch. Dabei barrierefrei, Rollstuhl- und Kinderwagengerecht.

Die einzige vollautomatische Seilbahn in Deutschland im öffentlichen Betrieb

In nur sechs Monaten Bauzeit entstand nahe der Partnachklamm die hochmoderne Anlage, die, laut Hersteller Doppelmayr, als einzige in ganz Deutschland im öffentlichen Betrieb vollautomatisch läuft. Das heißt: Fahrgäste lösen ihr Ticket, steigen ein und aus. Alles selbstständig, ohne Schaffner im Tal oder am Berg. Damit löst sie die alte Graseckbahn ab, die ihrerzeit die weltweit erste und einzige vollautomatische Kabinenbahn war. Das Schmuckstück musste in den Ruhestand gehen, weil Ersatzteilbeschaffung und  Wartung zu aufwändig wurden und die langfristige Sicherheit der in den Partnachschiefer verankerten Querstütze nicht mehr gegeben war. Die Entscheidung fiel schwer, war aber alternativlos.

„Natürlich war es immer ein besonderes Erlebnis mit der ältesten vollautomatischen Kleinkabinenbahn der Welt zu uns in „Das Graseck“ zu schweben. Doch alles im Leben hat seine Zeit und „Safety First“ ist oberste Priorität. Nun hat das moderne Zeitalter Einzug gehalten und bringt auch einige Vorteile mit. So können ab sofort auch Rollstuhlfahrer und Kinderwägen ohne Weiteres auf das Graseck, der Ausblick in die darunterliegende Klamm und das Wettersteingebirge ist durch die leicht veränderte Trasse noch spektakulärer. Mit der neuen Bahn kommt man sicher und komfortabel auf einen wahren Sonnenbalkon vor der Traumkulisse des Wettersteingebirges fernab von allem,“ freut sich Dr. Vincens Weingart, Besitzer vom „Das Graseck“ und der neuen Graseckbahn.

Die neue Bahn erfüllt die höchsten Anforderungen. Das Geschehen wird ständig videoüberwacht und bei Bedarf kann sofort eingegriffen werden. In beiden Kabinen und am Bahnsteig gibt es Sprecheinrichtungen. Zudem verfügt „Das Graseck“-Team an der Rezeption über einen Bildschirm. So haben sie das Geschehen im Blick und natürlich sind alle geschult. Übernachtungsgäste im „Das Graseck“ nutzen die Bahn kostenlos.

Für Wanderer und Tagesgäste kostet eine Berg- und Talfahrt 10,50 Euro (Kinder von 6 bis 16 Jahren 8 Euro), eine einfache Fahrt Berg oder Tal 6,50 Euro (Kinder von 6 bis 16 Jahren 5 Euro). Tickets können ganz einfach per Karte am Automaten bezahlt werden. Betriebszeit täglich von 8:00 bis 21:45 Uhr. Auf Anfrage von Gruppenveranstaltungen lässt sich die Betriebszeit auch stündlich verlängern. www.graseckbahn.de

Völlig allein – vor der malerischen Kulisse des Wettersteingebirges

Mit der neuen Bahn oben angekommen geht das atemberaubende Erlebnis weiter. Zahlreiche Spazier- und Wanderwege führen direkt vom „Das Graseck“ in die schönsten Berglandschaften der Bayerischen Alpen. Vom Wettersteinmassiv bis hin zum Karwendel ziehen sich auf über 300 Kilometern reizvolle Touren – von einfach bis anspruchsvoll.

„Gesundheit ist nicht alles – aber ohne Gesundheit ist alles nichts“

Dem Zitat Arthur Schopenhauers folgt ein weiteres Highlight:  Das medizinische Präventionszentrum, das an „Das Graseck“ angeschlossen ist. Hier kann ein ganzheitliches Check-up und Vorsorgeprogramm absolviert werden, das den modernsten Erkenntnissen und Richtlinien folgt. Umsorgt und beraten von einem medizinischen Spezialistenteam – jeder ein Experte seines Fachs. Denn: Gastgeber und Inhaber von „Das Graseck“  ist ein Ärztepaar aus Leidenschaft. Dr. med. Sylvia Weingart und Dr. med. Vincens Weingart – zwei Experten mit viel Gespür und Herzlichkeit für die Menschen Und das zeigt sich in Gastfreundschaft wie der Medizin.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.