Das Maison Messmer beendet umfassendste Renovierung seit der Wiedereröffnung

| Hotellerie Hotellerie

16.000 Quadratmeter Fläche neu gestrichen, 4.800 Quadratmeter Teppich und 2.600 Quadratmeter Tapete verklebt, 850 Quadratmeter Parkett aufgearbeitet, 160 neue Betten installiert. Nun wurde die umfangreichste Renovierung des Dorint Maison Messmer Baden-Baden seit seiner Wiedereröffnung 2001 abgeschlossen.

Das Team von Designers House hatte den Auftrag, mit Blick fürs historische Detail die Geschichte des Hauses zu wahren und gleichzeitig den Stil der Jahrhundertwende modern zu interpretieren. So wurden die Flure und alle Zimmer des Hotels renoviert. Jeder Quadratmeter, jedes Bett, alle Beschläge und Winkel bekamen ihren Teil der Aufmerksamkeit, erklärte das Hotel. 

Nun setzen Navy oder Mauve Farbakzente im Ensemble mit Gold- und Beigetönen. Die hauseigenen antiken und aufgearbeiteten Möbel fügen sich in die Gästezimmer ein. Die feudalen Wurzeln des Hauses bleiben spürbar, doch gleichzeitig sollen Polstermöbel in moderner Form und Farbe für eine abgestimmte Atmosphäre sorgen. Der deutsche Kaiser Wilhelm I. und seine Gattin Augusta – die vier Jahrzehnte lang während ihrer jährlichen Besuche Baden-Badens im Maison Messmer logierten – würden das Haus heute also noch problemlos wiedererkennen, ist das Hotel überzeugt.

Über Baden-Baden titelte die New York Times im Juli 2017: „Belle Epoque meets Instagram“ – soll heißen: Hier verbindet sich Alt und Neu auf das Angenehmste. Entsprechend gern reisen Menschen der Gesellschaft von jeher nach Baden-Baden: Brahms komponierte hier, Dostojewski schrieb. Illustre Gäste – darunter Königin Victoria, Napoleon III. und Victor Hugo – kamen zum Kuren und Flanieren. Oder für die kleine und große Politik in den Salon. Oder zu den internationalen Pferderennen, die seit 1858 bis heute in Iffezheim stattfinden. Die Renovierung soll nun dazu beitragen, diese Traditionen in die Zukunft fortzuschreiben.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.