Deutsche Hospitality kauft Mehrheit an Budget-Design-Hotelmarke Zleep

| Hotellerie Hotellerie

Mit einem Investment von 51 Prozent in die familiengeführten Zleep-Hotels kauft sich die Deutsche Hospitality eine fünfte Hotelmarke für Ihr Portfolio. Derzeit gehören zehn Budget-Design-Hotels in Dänemark und ein Hotel in Schweden zum Portfolio von Zleep-Hotels. Vier Projekte sind in Planung.

Beide Parteien, Deutsche Hospitality und Zleep Hotels, werden einen mehrstelligen Millionenbetrag in die weitere Entwicklung von Zleep investieren. Zleep Hotels bringt auch die Plattform und das Wissen ein, damit die Deutsche Hospitality mit allen Marken in Nordeuropa expandieren kann.
 

"Zleep Hotels passen perfekt in unsere Marken-Familie", erklärt Thomas Willms, CEO, Deutsche Hospitality. "Peter Haaber, Gründer und CEO von Zleep Hotels, hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben und im hart-umkämpften skandinavischen Markt eine Marke für Gäste etabliert, die preisbewusst sind und gleichzeitig Wert auf Design und Qualität während ihres Aufenthalts legen. Mit ihrer starken Präsenz in Skandinavien sind Zleep Hotels der ideale Partner für das weitere Wachstum der Deutschen Hospitality“, fährt Willms fort.
 
Für Zleep-Hotels sieht Peter Haaber große Vorteile in der Markenfamilie der Deutschen Hospitality: „Unsere Vision von Zleep Hotels ist es, Qualität, Service und Design zu einem guten Preis für möglichst viele Gäste zu bieten. Seit unserer Gründung im Jahr 2003 hat sich Zleep Hotels zu einer bekannten und erfolgreichen Hotelmarke in Skandinavien entwickelt. Durch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Hospitality können wir nun auch insbesondere in Mitteleuropa Fuß fassen. So ergänzen sich die verschiedenen Marken perfekt und wir werden uns gemeinsam weiterentwickeln.“

Die Deutsche Hospitality vereinte bislang vier Hotelmarken unter ihrem Dach: Steigenberger Hotels and Resorts, MAXX by Steigenberger, Jaz in the City und IntercityHotel. Mit Zleep Hotels baut die Deutsche Hospitality ihr Angebot aus, etabliert sich im Economy-Markt und expandiert erstmals nach Skandinavien.

Alle Zeichen stehen für weiteres Wachstum: Mit den geplanten Zleep-Hotels befinden sich mehr als 30 Hoteleröffnungen in der Pipeline der Deutschen Hospitality. Das Portfolio umfasst damit insgesamt derzeit fast 150 Hotels auf drei Kontinenten.
Zleep-Hotels wurde 2003 von Peter Haaber gegründet. Seitdem hat sich die Marke als Hauptakteur auf dem dänischen Hotelmarkt mit großem Potenzial in den übrigen nordischen Ländern etabliert. Zleep-Hotels ist ein innovatives Unternehmen auf dem Weg zum Erfolg. Seine Vision ist es, Qualität, Service und Design zu einem günstigen Preis anzubieten. Heute besteht die Hotelmarke aus zehn Hotels in Dänemark und einem in Schweden. Weitere vier Hotelprojekte sind bereits in Planung. Ziel ist es, 40 Hotels bis 2025 zu betreiben. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Zleep-Hotels ihre Kompetenzen unter Beweis stellen, um als attraktiver Franchise-Partner, Partner und Investment zu gelten. 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.