Die Nominierten zum LeadersClub Award 2018 – Heute: The Lovelace, München (5/6)

| Hotellerie Hotellerie

Ein Pop-up-Hotel? Klingt aufwändig! Deshalb ist The Lovelace auch mehr als ein Hotel –ein Gesamtkunstwerk, ein Happening, ein Experiment. Auf 4.800 Quadratmetern in einer ehemaligen königlichen Filialbank aus dem 19. Jahrhundert mitten in München, wo eine breite Vielfalt an Menschen und Charakteren und Ideen der Stadt zusammenkommen. Eine Bühne für Themen, die den Machern Michi Kern, Gregor Wöltje und Lissie Kieser wichtig sind. Keine Institution, sondern ein vorübergehendes Ereignis – von 2017 bis 2019.

Und so haben sich für das Ausnahmeprojekt Partner aus Gastronomie, Kunst, Mode, Nachhaltigkeit, Design und Musik zusammengetan und sorgen dafür, dass im Lovelace immer etwas los ist: Ausstellungen, Performances, Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, Happenings, Talks und Partys, Mode-Showrooms, Temporary Shops und Business-Events. Das tägliche Programm ist für das Konzept dabei ebenso wichtig wie die 24 exklusiven Zimmer, 5 Suiten und ein Apartment. Das gastronomische Highlight ist die Housetop-Bar mit grandiosem Ausblick, diverse Bars sowie ein Coffee Shop, wo ausschließlich vegetarische und größtenteils vegane, Snacks, Frühstück und Kaffeespezialitäten serviert werden, die gänzlich auf Kuhmilch verzichten. Auch Caterings werden ausschließlich plant-based angeboten.

Das Lovelace hat keine Gäste, sondern „Kollaborateure“, die durch Inhalte, Kommunikation und Gestaltung angeregt werden sollen, selbst aktiv zu werden. Sie können das Hotel als Bühne nutzen. Das Haus liefert die Grundmelodie, den Rhythmus, zu dem das Konzept immer weiterentwickelt wird. Bis 2019 das Licht angeht.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.

Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee investiert in den Bau von zwei neuen Wohngebäuden für seine Angestellten. Bis Oktober entstehen insgesamt 37 Einheiten mit 60 Betten sowie verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen für Auszubildende und Fachkräfte.

Das Webers Hotel im Essener Ruhrturm wird künftig von Signo Hospitality betrieben und schließt sich der Accor-Gruppe an. Ab Ende 2026 sind umfassende Renovierungsarbeiten und ein Markenwechsel des Hauses mit 137 Zimmern geplant.

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.