Donau-Hotel bei Regensburg sucht Betreiber oder Käufer

| Hotellerie Hotellerie

Für das Donau-Hotel in Sinzing bei Regensburg wird ein neuer Betreiber oder Eigentümer gesucht. Das an der Autobahn A3 gelegene Objekt bietet Investoren und Hotelbetreibern die Möglichkeit zur Übernahme eines etablierten Standorts in einer wirtschaftlich starken Region.

Objektdaten und baulicher Zustand

Die im Jahr 1996 errichtete Immobilie wurde in den Jahren 2018 und 2019 renoviert. Auf einer Gesamtnutzfläche von etwa 976 Quadratmetern stehen 15 Gästezimmer sowie eine separate Betreiberwohnung mit einer Fläche von circa 85 Quadratmetern zur Verfügung. Zum gastronomischen Bereich gehören ein Restaurant, eine Bar und eine Terrasse. Das Parkplatzangebot umfasst 21 Außenstellplätze sowie zwei Stellplätze in Garagen.

Standortfaktoren und Zielgruppen

Das Hotel liegt am westlichen Rand von Regensburg und verfügt über eine direkte Anbindung an die Autobahn A3 sowie die Bundesstraßen B8 und B16. Diese Lage ermöglicht eine schnelle Erreichbarkeit der Städte Nürnberg und Passau. Das Stadtzentrum von Regensburg ist innerhalb von 10 bis 15 Minuten mit dem Pkw oder in etwa 20 Minuten mit dem öffentlichen Personennahverkehr erreichbar.

Die Nachfragestruktur setzt sich aus verschiedenen Segmenten zusammen. Durch die Nähe zu Logistikbetrieben und mittelständischen Gewerbegebieten wird das Haus regelmäßig von Geschäftsreisenden und Monteuren genutzt. Gleichzeitig ziehen der Donauradweg und die Freizeitflächen in der Umgebung touristische Gäste an.

Vermarktung durch Christie & Co

Mit der Vermarktung der Immobilie wurde Christie & Co beauftragt. Das Unternehmen sieht in dem Objekt Potenzial für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Standorts, insbesondere durch die Kombination aus gewerblicher und touristischer Nachfrage.

Michelle Rupp, Analyst bei Christie & Co, ordnet die Marktchance wie folgt ein: „Das Donau-Hotel in Sinzing vereint einen sehr gepflegten Objektzustand mit einer hervorragenden Lage direkt an der Autobahn und im wirtschaftlich dynamischen Großraum Regensburg. Eine Kombination, die gleichermaßen für Investoren und Betreiber besonders attraktiv ist.“ Laut Rupp bieten die stabile Nachfragebasis und das langfristige Entwicklungspotenzial eine solide Grundlage für künftige Konzepte. Dies betrifft auch den Gastronomiebereich, der Möglichkeiten für Erweiterungen oder neue Ausrichtungen bietet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.

Die Jufenalm hat den Umbau ihrer Hotelanlage in den Salzburger Bergen abgeschlossen. Das Unternehmen startet mit neuen Suiten, einem erweiterten Wellnessbereich und speziellen Rabattaktionen in die aktuelle Sommersaison.

Das Hotel Bergkristall in Oberstaufen hat sechs neue Seesuiten am hauseigenen Bergsee eröffnet. Ab August 2026 soll das Angebot laut Unternehmen um weitere Bergsuiten ergänzt werden.

Die H World Group hat nach eigenen Angaben das Europageschäft wieder in die Gewinnzone geführt. In den veröffentlichten Quartalszahlen verweist das Unternehmen auf Fortschritte im internationalen Segment sowie auf den weiteren Ausbau der Marken Steigenberger und IntercityHotel.

Eine Studie von Mews zeigt eine breite Nutzung von künstlicher Intelligenz in Hotels. Gleichzeitig sehen viele Hoteliers persönliche Kontakte wie Begrüßung und Check-in weiterhin als Aufgabe von Mitarbeitern.

Der Apartment-Anbieter Stayery hat ein neues Haus in der Innenstadt von Fürth eröffnet. Das Unternehmen setzt am Standort auf digitale Abläufe und plant bereits die Erschließung weiterer Märkte im deutschsprachigen Raum.