Dormero übernimmt Vienna House in Freiburg

| Hotellerie Hotellerie

Die Dormero Hotelgruppe setzt ihren Expansionskurs fort und erweitert ihr Portfolio durch die Übernahme des bisherigen Vienna House by Wyndham Freiburg. Mit dem neuen Standort in der Elisabeth-Geissler-Ruckmich-Straße 10 wächst die Hotelkette auf nunmehr 64 Häuser.

Strategische Expansion im Südwesten

Das neue Hotel in Freiburg wird als attraktiver Baustein im wachsenden Südwest-Netzwerk von Dormero betrachtet. Es verfügt über 128 Zimmer und soll bereits im Laufe des Novembers auf den neuen Betreiber umgestellt werden.

Dies ist innerhalb kurzer Zeit bereits die dritte Übernahme eines Hotels der REVO Gruppe durch die Berliner Hotelgruppe, nach den Amedia Hotels in Linz und Bielefeld.

Vertrauen des Investors

Als neuer Investor und Vermieter fungiert Ben Dahlheim, der bereits an mehreren Dormero-Standorten beteiligt ist und auch dieses Mal als strategischer Partner auftritt. Dahlheim äußert sich zuversichtlich über die erneute Zusammenarbeit: „Dormero liefert Erfolg und übernimmt Verantwortung. Diese Dynamik, kombiniert mit operativer Stärke, überzeugt mich immer wieder. Freiburg wird ein weiterer Meilenstein.“

Konzernspitze sieht großes Potenzial

Die Unternehmensführung der Dormero Gruppe zeigt sich begeistert vom Schritt in die baden-württembergische Stadt. Manuela Halm, CEO der Dormero Gruppe, betonte die Bedeutung des Standortes: „Wir freuen uns riesig, jetzt auch in Freiburg vertreten zu sein. Die Stadt ist wirtschaftlich stark, touristisch attraktiv und passt perfekt in unser Konzept. Mit Herzblut, Teamgeist und Mut gehen wir diesen neuen Standort an – wir sind bereit, voll durchzustarten.“

Auch Michael-Hartmut Berger, CCO der Dormero Gruppe, sieht großes Potenzial für das neue Haus: „Mit Freiburg setzen wir unseren Wachstumskurs konsequent fort. Wir möchten das Haus elektrisieren und zu einem Dormero Vorzeigehotel machen. Wir haben richtig Lust auf dieses Projekt – und auf das Team vor Ort.“

Neuausrichtung und Umbenennung

Gäste können am neuen Standort das moderne Konzept der Hotelgruppe erwarten, welches digitale Gästeservices und ein frisches Markenprofil umfasst. Die Umbenennung des Hotels in Dormero Hotel Freiburg ist nach Angaben des Unternehmens bereits in Vorbereitung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.