Familienhotel mit Österreichs erstem „Virtual Reality Room“

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Dachsteinkönig in Österreich will mit technischer Unterhaltung auf sich aufmerksam machen. Das Leading Family Hotel & Resort bietet jetzt einen „Virtual Reality Room“, in dem Gäste ab sofort in interaktive Welten eintauchen können.

In den virtuellen Weiten gehen die Spieler auf Klettertour ohne Seil und Haken, erkunden den menschlichen Körper als U-Boot im Blutkreislauf, oder erfüllen sich ihren Traum, als Astronaut ins Weltall zu fliegen. Ein Highlight sind die eigens für die VR-Anwendung inszenierten Cirque du Soleil Darbietungen, die interaktiv in 360 Grad erlebbar sind.

Angeschafft wurden die Virtual Reality Systeme HTC Vive Pro und Ocolus GO für bis zu vier Spieler. Kinder ab zehn Jahre dürfen den VR-Room in Begleitung eines Erwachsenen nutzen, für Teenager ab 14 Jahre ist das Angebot frei zugänglich. Die Auswahl der Virtual Reality Anwendungen wurde auf Familien, für welche das 4-Stern-Superior Haus ausgelegt ist, zugeschnitten.

Brettspiele hat der Dachsteinkönig zwar nach wie vor im Repertoire, aber Hoteldirektor Florian Mayer ist angetan von den digitalen Anwendungen „Wir gehen mit der Zeit und gerade Tourismusbetriebe könnten ohne Technologien gar nicht mehr existieren. Die Grenze zur digitalen Welt ziehe ich dort, wo sie sich mit gelebter Gastfreundschaft schneiden. Auch in sehr ferner Zukunft wird der Gast im Leading Family Hotel und Resort Dachsteinkönig persönlich vor der Eingangstüre abgeholt“.

Florian Mayer, Hotelmanager Leading Family Hotel & Resort Dachsteinkönig

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.