Fortune-Ranking: Marriott International erneut „Most Admired Company“

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International wurde erneut in die Liste der „World’s Most Admired Companies“ des Wirtschaftsmagazins Fortune aufgenommen. Seit der Einführung des Rankings im Jahr 1998 ist das Unternehmen durchgehend in dieser Aufstellung vertreten. In der aktuellen Auswertung belegt Marriott den ersten Platz in der Kategorie Hotels, Casinos und Resorts und erreicht im Gesamtranking aller Branchen den 14. Platz.

Das jährliche Ranking von Fortune bewertet Unternehmen branchenübergreifend anhand von neun Kriterien. Dazu gehören unter anderem der Investitionswert, die Qualität des Managements und der Produkte, die soziale Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft sowie die Fähigkeit, Talente zu gewinnen.

Unternehmenskultur und Mitarbeiterentwicklung im Fokus

Anthony Capuano, Präsident und CEO von Marriott International, sieht in der erneuten Auszeichnung eine Bestätigung für die Unternehmenskultur. Die Anerkennung spiegle den Einsatz der Mitarbeiter wider, die Gäste betreuen und das Unternehmensziel verfolgen, Menschen durch das Reisen zu verbinden.

Neben der Platzierung im Fortune-Ranking wurde Marriott kürzlich auch in die Liste der „100 Best Companies to Work For“ für das Jahr 2025 aufgenommen. Ein wesentlicher Faktor für diese Bewertung ist die Arbeitgebermarke „Be“ sowie neue Führungsprogramme. Das globale Entwicklungsprogramm „Elevate“ bietet Mitarbeitern einen technologiegestützten Zugang zu Lerninhalten und Coaching. Laut Unternehmensangaben weisen Teilnehmer dieses Programms eine um 25 Prozent höhere Bindungsrate auf. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit einer Beförderung bei den Teilnehmern um das 5,5-fache höher als bei Kollegen, die nicht an dem Programm teilgenommen haben.

Soziales Engagement und zukünftige Ziele

Im Hinblick auf das 100-jährige Firmenjubiläum im Jahr 2027 betont Marriott seine Kernwerte, zu denen die Integrität und der Dienst an der Gemeinschaft gehören. Das Unternehmen gab bekannt, sein Ziel von 15 Millionen kumulierten Freiwilligenstunden seit 2016 vorzeitig erreicht zu haben. Für die Zukunft wurde ein neues Ziel formuliert: Bis zum Jahr 2030 sollen weltweit weitere 15 Millionen Stunden an ehrenamtlicher Arbeit geleistet werden. Dies entspricht einer Steigerung der jährlichen Freiwilligenarbeit um 80 Prozent auf insgesamt 3 Millionen Stunden pro Jahr.

Marriott International mit Sitz in Bethesda, Maryland, betreibt, franchisiert und lizenziert ein Portfolio von über 9.700 Immobilien unter mehr als 30 Marken in 143 Ländern und Territorien.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.