Friedrich Niemann macht aus Forsthaus Friedrichsruh mein.sachsenwald

| Hotellerie Hotellerie

Bismarcks Landgasthof hat einen neuen Pächter. Der Hotelier Friedrich Niemann macht aus Forsthaus Friedrichsruh in der Nähe von Hamburg mein.sachsenwald. Der ehemalige Hilton-Manager betreibt unter der Dachmarke mein.lieblingsort auch Gästehäuser in Lychen und Werder.

Niemann hat es mit seiner Betreibergesellschaft MCH-Hotels einen langfristigen Pachtvertrag mit dem Eigentümer des Hauses, Gregor Graf von Bismarck-Schönhausen, unterzeichnet, der auf Vermittlung von Christoph Härle, CEO der Härle Hotel Solutions GmbH, zustande kam.

Das Hotel soll im Mai unter dem Namen „mein.sachsenwald - forsthaus friedrichsruh“ eröffnen. Die vorigen Pächter, Marc Matthias und Julia Andor, hatten nach dreieinhalb Jahren voller Krisen Ende Oktober 2022 aufgegeben. Als das Gastronomen-Paar im April 2019 mit dem Forsthaus startete, hatten sie zuerst mit einer Sanierung und Sperrung der Zufahrtsstraße zu kämpfen, darauf folgte Corona und dann der Ukraine-Krieg samt Energiekrise.

„Wir freuen uns außerordentlich, mit der MCH und Friedrich Niemann professionelle Partner gefunden zu haben, die diesen für meine Familie und mich sehr besonderen Ort in Friedrichsruh verstehen und behutsam zu neuem Leben erwecken werden“, sagt von Bismarck-Schönhausen.

Auch Niemann freut sich über den dritten Lieblingsort: „Mein Team und ich können es kaum erwarten, in diesem großartigen Haus an einem fast magischen Ort die Erfolgsgeschichte unserer ‚besonderen Hotels‘ fortzusetzen.“
Das Anwesen, das durch seine Geschichte und zahlreiche Antiquitäten der Familie Bismarck einen besonderen Charakter ausstrahlt, umfasst insgesamt 15 Gästezimmer und Studios in den individuellen Häusern Chestnut, Ahorn und Buche sowie in den beiden Ferienhäusern „Rotes Haus“ und „Cottage“.

Zudem gibt es zwei „Schlaf-Waldkörbe“ in umliegenden Baumwipfeln sowie eine kleine Außen-Sauna. Das Restaurant bietet neben 34 Sitzplätzen auch verschiedene Veranstaltungsräume für bis zu 150 Gäste sowie zahlreiche Terrassen und steht als „fritz im wald“ unter der Ägide von Küchenchef Christian Heymer mit seiner radikal-regionalen Küche, die sich bereits im „fritz am markt“ in mein.werder größter Beliebtheit erfreut.

Nach den Hotels „mein.lychen“ und „mein.werder“ geht „mein.sachsenwald - forsthaus friedrichsruh“ nun als dritter Betrieb, der von Friedrich W. Niemann als unter der Dachmarke "mein.lieblingsort" betrieben wird, an den Start.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.