Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen offiziell eröffnet. Wie das Hamburger Unternehmen mitteilte, übernimmt die DSR ab sofort den operativen Betrieb des ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof. Das Konzept verbindet laut Betreiberangaben alpinen Charakter mit wohnlicher Atmosphäre im markentypischen Stil.

An der Eröffnungsfeier nahmen unter anderem der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen, Daniel Schimmer, sowie der Geschäftsführer der Gapa Tourismus GmbH, Walter Rutz, teil. Die Einsegnung der Immobilie sei durch die Pfarrer Lackermeier und Tikwe im Beisein von Benediktinerpater Johannes erfolgt. Das Vorhaben wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Scheck aus Garmisch-Partenkirchen und dem Innenarchitekturbüro Lumisol aus München umgesetzt.

Das Hotel verfügt über 69 Zimmer und Studios. Die bisherige Betreiberfamilie Holzinger zieht sich mit der Neueröffnung aus dem operativen Hotelbetrieb zurück. Sie verbleibt jedoch als Eigentümerin der Immobilie und investiert im Zuge der Übergabe in die Neuausrichtung sowie die langfristige Weiterentwicklung des Hauses. Bei der Neugestaltung blieben historische Elemente, ausgewählte Möbelstücke und Fundstücke des vorherigen Hotelbetriebs erhalten.

Marianne Holzinger betonte: „Es war uns wichtig, einen Betreiber zu finden, der die Geschichte unseres Hauses versteht und respektiert. Mit der DSR Hotel Holding und der Marke HENRI sehen wir diese Werte in guten Händen. Wir bleiben dem Haus eng verbunden und freuen uns auf die neue Epoche, die nun beginnt“. Das Interieur sei mit natürlichen Materialien und warmen Farben zwischen Vintage und zeitgenössischem Design gestaltet worden, um das Haus authentisch in die Destination einzufügen.

Synergien am Standort

Die Leitung des neuen Hauses übernimmt Nico Stelkens, der zeitgleich als Direktor des benachbarten aja Resorts Garmisch-Partenkirchen fungiert. Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Dragica Francula und einem Team von rund 15 Mitarbeitern soll er das Konzept vor Ort umsetzen. Durch die gemeinsame Führung beider Hotelbetriebe könne die Hamburger Betreibergesellschaft administrative und operative Synergien am bayerischen Standort nutzen.

„Unser HENRI soll ein Haus sein, in dem sich Gäste vom ersten Moment an willkommen und wie zu Hause fühlen“, erklärte Hoteldirektor Stelkens anlässlich der Eröffnung. Das Zentrum des Hotels bilde eine großzügige Wohnlounge mit Wintergarten und angeschlossener Hausküche. Dort werden laut Betriebskonzept das Frühstück, kleine Snacks sowie eine Abendjause serviert. Der offene Bereich mit Bar richte sich neben den Hotelgästen auch an lokale Besucher aus der Region.

Weitere Eröffnungen in deutschen Ferienregionen

Das Angebot des Hauses wird durch einen kleinen Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Ruhezonen sowie einen Fitness- und Yogaraum ergänzt. Aufgrund der Lage in der Nähe des Bahnhofs und des Zugspitzbahnhofs bewerbe das Unternehmen die Destination als Ausgangspunkt für Freizeitaktivitäten in der Region. Die DSR Hotel Holding betreibt damit künftig zwei unterschiedliche Hotelkonzepte in der Marktgemeinde.

Die Marke Henri befinde sich laut Unternehmensangaben auf einem Expansionskurs. Neben dem Standort in Garmisch-Partenkirchen seien weitere Hotelprojekte in Cuxhaven, Travemünde und Leipzig in der Entwicklung. Das Portfolio solle damit sowohl in klassischen Ferienregionen an der Küste als auch in urbanen Destinationen gezielt erweitert werden.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel The Mandala und das Restaurant Facil am Berliner Potsdamer Platz feiern ihr 25-jähriges Bestehen. Das Haus setzt seit der Eröffnung unverändert auf ein beständiges Designkonzept und ein markantes, aufschiebbares Glasdach.

Art-Invest Real Estate hat das Four Points Flex by Sheraton Hotel in Essen mit 174 Zimmern von einem institutionellen Fonds erworben. Der Betrieb des Hotels wird künftig über die The Chocolate on the Pillow Group geführt.

Anzeige

In der Hotellerie wird seit Jahren über Direktbuchungen, Online-Marketing und Sichtbarkeit gesprochen. Mit dem Aufstieg von ChatGPT, KI-Suchmaschinen und digitalen Assistenten verändern sich die Spielregeln grundlegend. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr nur, wie Hotels bei Google gefunden werden, sondern ob sie künftig überhaupt noch Teil der digitalen Kaufentscheidung sind.

Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung IHA INSIDE hat der Hotelverband Deutschland (IHA) am 11. Juni 2026, gemeinsam mit dem Gemeinnützigen Verein zur Förderung der Hotellerie in Deutschland (GVFH) und der Deutschen Hotelakademie (DHA), drei Stipendien für staatlich zugelassene Weiterbildungen der DHA vergeben.

Die Radisson Hotel Group expandiert mit ihrer Radisson Collection nach Frankfurt am Main. Durch einen langfristigen Pachtvertrag mit Groß & Partner entsteht bis 2027 ein neues Hotel mit 189 Zimmern im Hochhausquartier FOUR Frankfurt.

Fletcher Hotels hat das ehemalige Sunderland Hotel in Sundern übernommen. Das Haus war Ende Januar 2026 geschlossen worden, nachdem es unterschiedliche Angaben zu den Gründen für die Betriebseinstellung gegeben hatte.

Die DEHAG Hospitality Group hat für 2025 einen Gesamtumsatz von 37,740 Millionen Euro gemeldet und damit nach eigenen Angaben einen Rekordwert erreicht. Im Jahr 2026 feiert die Unternehmensgruppe zudem ihr 50-jähriges Bestehen.

Der Hotelverband hat am Nürburgring seine Jahresveranstaltung inklusive Mitgliederversammlung durchgeführt. Im Fokus der Tagung standen die Potenziale künstlicher Intelligenz für die Hotellerie sowie die Auszeichnung von Brancheninnovationen und Nachwuchstalenten.

Das Hotel Fichtelberghaus in Oberwiesenthal wird umfassend modernisiert. Die Wiedereröffnung des auf Vier-Sterne-Standard ausgebauten Hauses ist für Dezember 2026 geplant.

Eine Umfrage von mrp hotels unter 42 Marktteilnehmern sieht Hotelimmobilien weiterhin als gefragte Anlageklasse. Hohe Finanzierungskosten gelten dabei als größte Herausforderung, während Spanien die höchste erwartete Investmentdynamik aufweist.