Historischer Turm in Trumps Hotel trotz Shutdown geöffnet

| Hotellerie Hotellerie

Seit mehr als zwei Wochen arbeitet die US-Regierung nur eingeschränkt. Der Grund dafür ist der Streit um die Finanzierung der von Donald Trump verlangten Grenzmauer zu Mexiko. Da durch den sogenannten Shutdown viele Regierungsmitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt wurden, oder ohne Bezhalung arbeiten müssen, sind viele öffentliche Einrichtungen derzeit geschlossen oder nur eingeschränkt zu nutzen. So zum Beispiel das Luft- und Raumfahrtmuseum und der Zoo in Washington.

Im historischen Uhrenturm des Trump International Hotels läuft allerdings alles wie geschmiert. Medienberichten zufolge werde dort immer noch jeder Besucher von Rangern des National Park Services (NPS) begrüßt, die trotz des Shutdowns normal arbeiten. Die zuständige General Services Administration bestreitet laut Stern allerdings, dass der Name Trump etwas damit zu tun habe. Vielmehr seien sie per Gesetz dazu verpflichtet, den historischen Turm geöffnet zu lassen. 

Das Argument überzeugte die Kritiker jedoch nicht. Wie zum Beispiel die Washingtoner Vereinigung „Citizens for Responsibility and Ethics“ mitteilte, habe sie eine offizielle Anfrage dazu eingereicht. Der Abgeordnete Bill Pascrell ging auf Twitter noch einige Schritte weiter und schrieb seinen Landsleuten, dass die Trump-Administration Steuergelder verschwende, um eine historische Stätte in einem Luxushotel offen zu halten. Und das, während der Rest der Amerikaner durch Müll und verschlossene Tore wate. Die Korruption und Schande dieser Regierung seien bodenlos. 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.