Hostelkette a&o setzt auf Influencer für mehr Nachhaltigkeit

| Hotellerie Hotellerie

„Wir wollen´s wissen“, sagt CMO Phillip Winter, „wir wollen noch nachhaltiger werden und holen uns Ideen und Anregungen. Wer könnte uns besser unterstützen als junge Menschen, die leidenschaftlich gerne und verantwortungsbewusst reisen?“

Mit ihrer jüngsten Kampagne „Gemeinsam nachhaltig – Selfies for Sustainability“ wendet sich die Berliner Hostelkette an (junge) Influencer. Über ein Kontaktformular landen die Online-Bewerbungen direkt beim Social Media-Team von Europas größter Hostelkette. Die Anzahl der Follower spielt eine eher nachgeordnete Rolle, „die werden wir ganz individuell bewerten“, betont Winter. Mit Hilfe von Interviews, Posts, Stories oder Reels erhofft sich das a&o-Team konstruktives Feedback und konkrete Impulse für mehr Nachhaltigkeit.

Ideen und Impulse der ersten a&o-Botschafter haben bereits Folgen: Giovanni aus Italien ist begeistert von „lokalen Tipps und Infos, die mir als Reisendem erlauben, tiefer in eine Stadt oder Region einzutauchen und hinter die Kulissen abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten zu blicken.“ Seine Anregung für das a&o-Team: Infos zu Sehens- und Erlebenswertem einer Stadt noch transparenter und offensiver anbieten.

Stefanie und Niels aus Belgien sind auf ihren Fahrrädern um die Welt gereist. Das veranlasst sie zum Tipp für a&o: „Noch mehr Anreize und Angebote für Radfahrer schaffen – wie wäre es mit speziellen a&o-Rundreise-Paketen oder einem Biker-Rabatt?

Matthias Ernst, Head of Marketing bei a&o: „Wir sind begeistert von den vielen konkreten Vorschlägen, die wir innerhalb kürzester Zeit erhalten haben. Bis Ende dieses Jahres wollen wir erste Ideen in die Tat umsetzen - Angebote rund ums Fahrrad spielen hier sicherlich eine Rolle.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.