Hotel Gut Immenhof öffnet 2021 am Drehort

| Hotellerie Hotellerie

Am Drehort der legendären Immenhof-Heimatfilme in Malente (Kreis Plön) ist für einen zweistelligen Millionenbetrag das Hotel Gut Immenhof entstanden. «Seit dem Erwerb des denkmalgeschützten Ensembles von zwölf Gebäuden im Jahre 2012 wurde an dem Projekt gearbeitet», sagte eine Sprecherin der Gut Immenhof GmbH & Co. KG am Montag. Die Eröffnung des Hotels am Kellersee in der Holsteinischen Schweiz ist im Frühjahr 2021 geplant.

Die Gebäude seien im traditionellen Stil Schleswig-Holsteiner Güter mit regionaler Handwerkskunst restauriert und ausgebaut worden, betonte die Sprecherin. Der Umbau des einstigen Guts Rothensande, das urkundlich zum ersten Mal im 14. Jahrhundert erwähnt wurde, sei sehr aufwendig gewesen.

In drei Kinofilmen drehte sich auf Gut Rothensande alias Immenhof alles um die Abenteuer von Dick und Dalli und Oma Jantzens Ponyhotel. «Die Mädels von Immenhof» (1955), «Hochzeit auf Immenhof» (1956) und «Ferien auf Immenhof» (1957) füllten die Kinosäle und bedienten die Sehnsucht nach einem Stück heile Welt.

«Dieser Zauber ist auf dem Immenhof bis heute spürbar», sagte die Sprecherin. Auch im neuen Hotel spielten die Pferde wieder eine Hauptrolle. Zur Anlage gehören eine Reitanlage mit 22 Boxen und ein Außenreitplatz direkt hinter dem Herrenhaus. Das Hotel umfasst 50 Zimmer und Suiten sowie sechs Ferienwohnungen. Hoteldirektor Thilo Mühl (43) war zuletzt Direktor im Grand Hotel Heiligendamm.
 

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der touristische Aufschwung in Schleswig-Holstein setzt sich fort und erreicht erneut ein Rekordergebnis. 2025 zählte das Statistikamt Nord fast 9,7 Millionen Gästeankünfte und fast 38,6 Millionen Übernachtungen.

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Portraits zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.