Hotelmarkt Dresden erreicht neuen Übernachtungsrekord

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Auf dem Dresdener Hotelmarkt konnte 2018 mit insgesamt über 4,6 Millionen Übernachtungen erstmals ein neuer Rekordwert seit 2014 verzeichnet werden. Die Zahl der Übernachtungen wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent und übertraf das langjährige Mittel von Plus 3 Prozent per anno sowie geringfügig die Steigerungsrate des Jahres 2017 (plus 3,8 Prozent).

Internationale Gäste bescherten der Elbmetropole im letzten Jahr 6,6 Prozent mehr Übernachtungen und sorgten damit für insgesamt 21 Prozent des Übernachtungsaufkommens. „Trotz der Steigerung weist Dresden im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten eine relativ geringe Internationalität auf, die seit 2015 in etwa konstant bleibt“, sagt Daniela M. Bense, Project Manager Hotel bei Dr. Lübke & Kelber GmbH. „Dresden ist mit seinen kulturellen Sehenswürdigkeiten und Messen ein attraktives Ziel für den Städtetourismus und dürfte auch in diesem Jahr einen Anstieg von rund vier Prozent verzeichnen. Voraussichtlich werden bis Jahresende dann 4,8 Millionen Übernachtungen gezählt.“

Bettenauslastung erreicht Rekordwert von 55 Prozent

Die Anzahl verfügbarer Betten im gesamten Beherbergungsgewerbe (inkl. Hotels, Hotels garnis, Pensionen, Gasthöfe) erhöhte sich zur Jahresmitte 2018 um 4,0 Prozent (909 Betten) auf insgesamt 23.121 Betten. Die Bettenauslastung erreichte zum ersten Mal einen Wert von 55 Prozent. Im Ranking der Top-10-Hotelstandorte in Deutschland belegt Dresden damit den vierten Platz. „Im Gegensatz zu den meisten anderen Standorten bewegt sich der Kapazitätsausbau in Dresden nahezu im Gleichschritt mit dem Wachstum des Übernachtungsaufkommens. Auch 2019 ist davon auszugehen, dass die Entwicklung des Bettenangebots mit dem Nachfragetrend korrespondiert“, erläutert Bense.

Aufholbedarf bei durchschnittlichen Erlösen der Kettenhotellerie

Mit einem durchschnittlichen Erlös von 51,90 Euro pro Zimmer (RevPAR) lag die Dresdener Kettenhotellerie auf der vorletzten Position unter den Top-10-Standorten vor Leipzig. Zum achtplatzierten Frankfurt betrug die Differenz 2018 knapp 20 Euro. Den höchsten RevPAR verbuchte der Dezember mit 74,60 Euro, während der Januar mit 23,90 Euro den deutlich schwächsten Monat darstellte. „Die Auslastungsraten spiegeln sich deutlich im RevPAR wider. Neben der Weihnachtszeit lagen die durchschnittlichen Erlöse im Mai und zur Messezeit im September weit über dem Jahresdurchschnitt“, sagt Bense.

Mehr Neubauprojekte bis 2021 geplant

In diesem Jahr werden voraussichtlich drei neue Hotels mit 776 Betten in Dresden eröffnet. Die Pipeline ist damit etwas stärker gefüllt als 2018 mit zwei Hotels. Bis 2021 werden durch die Eröffnung des Arcotels (183 Zimmer) in der Hafen City und dem Meininger Hotel (165 Zimmer) am Wiener Platz 2 noch einmal mehr als 1.000 neue Betten erwartet. Ein Großteil der Projekte konzentriert sich auf das Economy- und Midscale-Segment. Für das 4-Sterne-Segment sind bislang 183 neue Zimmer geplant.


 

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