Hyatt gibt Ausblick auf Finanzziele bis 2028

| Hotellerie Hotellerie

Hyatt hat anlässlich eines Investorentages einen finanziellen Ausblick bis zum Jahr 2028 veröffentlicht. Demnach strebt das Unternehmen für den Zeitraum von 2025 bis 2028 ein jährliches Wachstum des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted Ebitda) zwischen 11 Prozent und 16 Prozent an. Beim bereinigten freien Cashflow (Adjusted Free Cash Flow) erwartet das Unternehmen für denselben Zeitraum eine jährliche Wachstumsrate von 14 Prozent bis 18 Prozent.

Hyatt bestätigt langfristige Wachstumsziele

Das Unternehmen erläuterte seine Strategie, die weiterhin auf einem Asset-Light-Modell basiert. Hierbei fungiert Hyatt primär als Betreiber und Franchisegeber von Hotelimmobilien. Mark Hoplamazian, Vorsitzender, Präsident und Geschäftsführer, äußerte sich zur strategischen Ausrichtung des Konzerns: „Seit fast 70 Jahren hat Hyatt mutige Schritte unternommen, neue Maßstäbe gesetzt und Normen neu definiert. Heute ist die differenzierte Premium-Positionierung von Hyatt stärker als je zuvor. Während wir unsere Marken, unser Talent und unsere Technologie weiter ausbauen, sind wir der Ansicht, dass Hyatt einzigartig positioniert ist, um zu gewinnen, indem es das reaktionsschnellste, innovativste und leistungsstärkste Gastgewerbeunternehmen ist.“

Kapitalerhöhung für Aktienrückkäufe

Im Zuge der Bekanntgabe der zukünftigen Finanzziele informierte die Unternehmensführung über eine Anpassung der Kapitalallokationspläne. So hat Hyatt eine Erhöhung des Aktienrückkaufs um 1 Milliarde US-Dollar angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens erhöht sich das Gesamtvolumen der autorisierten Rückkäufe damit auf etwa 1,5 Milliarden US-Dollar. Die Verantwortlichen betonen jedoch, dass diese langfristigen Prognosen auf Annahmen basieren, die externen Risiken unterliegen und sich ändern können. Es bestehe keine Gewähr, dass das Unternehmen die genannten Ergebnisse tatsächlich erreicht.

Entwicklung des Hotelportfolios in globalen Märkten

Zum Stichtag 31. März 2026 umfasste das Portfolio der Gesellschaft mehr als 1.500 Hotels und All-Inclusive-Anwesen in 83 Ländern auf sechs Kontinenten. Das Angebot unterteilt sich in verschiedene Portfolios, darunter das Luxussegment, die Lifestyle-Sparte, die sogenannte Inclusive Collection sowie die Klassik- und Basis-Portfolios.

Joan Bottarini, Finanzchefin von Hyatt, kommentierte die aktuelle Entwicklung: „Die Wettbewerbsvorteile von Hyatt haben das Unternehmen in die Lage versetzt, das branchenführende Wachstum des Umsatzes pro verfügbarem Zimmer, das in den letzten fünf Jahren erzielt wurde, das branchenführende Wachstum der Nettozimmeranzahl und das wachsende Gebührenwachstum fortzusetzen. Wir glauben, dass unsere überzeugende Wachstumsstrategie einen klaren Weg für ein beständiges Wachstum des freien Cashflows und eine erhebliche Wertschöpfung für die Aktionäre bis weit in die Zukunft ebnet.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Dormero Hotel AG übernimmt das bisherige Amedia Express Passau aus der Insolvenz der Revo-Gruppe. Das Hotel mit 73 Zimmern soll in den kommenden zwei Jahren im laufenden Betrieb saniert werden.

Die Expedia Group beendet die Marke ebookers in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Nutzer werden künftig auf Hotels.com weitergeleitet, Bonus+-Guthaben wird in Hotels.com-Gutscheine umgewandelt

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.