Intercity-Hotel in Braunschweig öffnet nach Wasserschaden wieder

| Hotellerie Hotellerie

Nach einer Schließung von über anderthalb Jahren nimmt das Intercity-Hotel Braunschweig den Betrieb wieder auf. Wie die Revo Hospitality Group, der neue Betreiber des Hotels, laut Braunschweiger Zeitung mitteilte, öffnet das Haus am 1. September 2025 seine Türen. Die Schließung war die Folge eines Starkregenereignisses im Juni 2023, das insbesondere das Erdgeschoss des Hotels beschädigte.

Das Hotel verfügt über 174 Zimmer und vier Tagungsräume. Trotz des langen Stillstands wurden alle Mitarbeitenden durchgehend weiterbeschäftigt und kehren nun an ihre Arbeitsplätze zurück.

Betreiberwechsel und neue Führung

Während der Sanierungsphase hat es einen Betreiberwechsel gegeben. Die Revo Hospitality Group, ein Unternehmen der HR Group, hat im Februar 2025 das operative Geschäft für mehrere Hotels von H-World International übernommen (Tageskarte berichtete). Dazu gehört auch das Intercity-Hotel in Braunschweig, das somit in das Portfolio der Revo Hospitality Group übergeht. Das Steigenberger Parkhotel in der Stadt wurde bereits zuvor von der HR Group betrieben.

Die Leitung des Hotels übernimmt künftig Raphaela Riener als General Managerin. Riener äußerte sich zur Sanierung: „Die vergangenen Monate haben wir genutzt, um die betroffenen Bereiche vollständig zu sanieren und das Haus technisch auf den neuesten Stand zu bringen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wyndham führt in Zusammenarbeit mit Mogotel das Konzept der Ramada Residences erstmals in Deutschland ein. In Berlin-Reinickendorf entstehen bis 2028 ein Hotel und ein Apartmenthaus mit insgesamt 368 Einheiten.

Die Hotels ibis und ibis budget in der Leipziger Innenstadt nehmen nach einer vollständigen Renovierung stufenweise den Betrieb wieder auf. Den Anfang macht das ibis Leipzig City Ende April, gefolgt vom preisgünstigeren Schwesterhotel im Jahresverlauf.

IHG Hotels & Resorts verzeichnet ein deutliches Wachstum in Europa und erreicht mit 150.000 Zimmern einen neuen Meilenstein. Besonders Deutschland spielt mit einem Anteil von 20 Prozent am Gesamtbestand eine zentrale Rolle für die Expansion.

Die Radisson Hotel Group skaliert ihr Programm für klimaneutrale Hotelbetriebe und plant bis 2030 weltweit 100 zertifizierte Standorte. Durch den Einsatz von Ökostrom und effiziente Betriebsabläufe soll die CO2-Bilanz der Häuser vollständig ausgeglichen werden.

BWH Hotels Central Europe integriert das ehemalige H+ Hotel Bochum ins eigene Portfolio. Das Haus wird künftig von der Curator Hotelbetriebsgesellschaft geführt und umfassend modernisiert.

Die Motel One Group erweitert ihre Präsenz in den USA und realisiert in Miami erstmals ein kombiniertes Projekt aus Hotel und Eigentumswohnungen unter der Marke The Cloud One. Der Komplex umfasst 214 Zimmer sowie 85 Wohneinheiten.

Hotel für Monteure: In Berlin-Spandau ist ein Hochhaus für temporäres Wohnen geplant. Das Projekt „Spektrum“ soll Fachkräfte im Umfeld der Siemensstadt unterbringen und ist Teil der Entwicklung des Luxwerk-Areals.

Das Bonn Marriott am World Conference Center Bonn wechselt die Marke. Ab Juni 2026 wird das Hotel als Radisson Blu geführt. In Zusammenarbeit mit der Invite Group wird das Haus als Standort für Geschäfts- und Freizeitreisende positioniert.

Accor forciert das Wachstum der eigenen Kollektionsmarken und plant eine Steigerung des Portfolios um über 65 Prozent. Unabhängige Hotels sollen dabei von der globalen Vertriebsstärke profitieren, während sie ihre Eigenständigkeit bewahren.

Im Januar sind mehr als 333.000 Gäste nach Schleswig-Holstein gereist. Auch die Zahl der Übernachtungen legte laut Statistikamt Nord zu. Auch in Hamburg meldeten die Hotels und Pensionen im Januar einen Anstieg.