Kempinski Hotels kündigt erstes Luxusresort auf Kuba an

| Hotellerie Hotellerie

Die Kempinski Hotels und die Grupo de Turismo Gaviota SA haben einen Managementvertrag für das Cayo Guillermo Resort Kempinski, dem ersten Fünf-Sterne-Luxusresort auf Kuba, unterzeichnet. Nachdem die internationale Hotelgruppe bereits seit zwei Jahren das erste Fünf-Sterne-Stadthotel des Landes, das Gran Hotel Manzana Kempinski La Habana, im Herzen der Hauptstadt führt, erweitert die Marke mit dem neuen Resort ihre Präsenz auf der Karibikinsel. Das Cayo Guillermo Resort Kempinski befindet sich derzeit im Bau und soll im Verlauf des Jahres 2019 eröffnet werden.

Rund 500 Kilometer östlich von Havanna, in paradiesischer Lage in Cayo Guillermo, bietet das neue Resort abseits vom Trubel der Hauptstadt anspruchsvollen Gästen einen privaten und exklusiven Rückzugsort. Inspiriert von Ernest Hemingways Liebe zu den Cayos, erwartet Erholungssuchende ein erfrischendes und authentisches Urlaubserlebnis in tropischer Umgebung.

245 Zimmer und Suiten liegen umgeben von atemberaubender Natur und weitläufigen Gärten im großzügig angelegten Resort, das wie der Bug eines Bootes in den Atlantik gebaut ist. Zum eleganten Angebot gehören zudem direkt übers Wasser gebaute Villen mit einer Mindestgröβe von 75 Quadratmeter und hervorragendem Blick, sowie eine Präsidentensuite mit 200 Quadratmeter, alle mit privaten Pools ausgestattet. Der berühmte weiße Sandstrand Playa Pilar liegt direkt neben dem neuen Resort.

“Barfuß-Luxus” wird im Cayo Guillermo Resort Kempinski groβgeschrieben. Von Spa-Behandlungen, Yoga, Gym, Tennisplatz und ausgedehnten Poollandschaften bis hin zur gastronomischen Vielfalt mit frischesten Meeresfrüchten, hebt sich das Resort eindeutig vom bisherigen Angebot auf den Cayos ab. Lobby-Bar und Zigarren-Bar runden die exklusiven Einrichtungen des Luxusresorts ab.   

"Gemeinsam mit Kempinski Hotels konnten wir vor fast zwei Jahren unser Stadthotel Gran Hotel Manzana Kempinski La Habana eröffnen und freuen uns, auch das erste Fünf-Sterne-Luxusresort auf Kuba mit der eleganten Hotelgruppe zu realisieren”, so Carlos Miguel Latuff Carmenate, Executive President der Grupo de Turismo Gaviota. "Mit der internationalen Expertise von Kempinski Hotels wird erneut Individualität und europäische Raffinesse kombiniert mit zeitloser Eleganz nach Kuba gebracht.” 

"Nachdem wir unsere Pipeline an Projekten im vergangenen Jahr um 18 Prozent erweitert haben, freue ich mich, dass unser Wachstum auch in diesem Jahr wieder kräftig voranschreitet und wir mit unserem langjährigen Partner Grupo de Turismo Gaviota S.A. eine weiteren Vertrag unterzeichnen konnten”, so Markus Semer, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Kempinski Hotels. "Mit dem Gran Hotel Manzana Kempinski haben wir luxuriöse Gastfreundschaft nach Kuba gebracht und fühlen uns geehrt, auch für das erste Luxusresort des Landes als Managementgesellschaft ausgewählt worden zu sein. Wir blicken auf zwei erfolgreiche Jahre in Havanna zurück und werden in starker Partnerschaft mit der Grupo de Turismo Gaviota auch in Cayo Guillermo auf unsere internationale Erfahrung in der Luxushotellerie setzen.”


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.