Kooperation mit Sunwing: Marriott erwartet Verdoppelung des All-Inclusive-Angebotes

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International hat eine Erweiterung des All-Inclusive-Portfolios durch eine langfristige Vereinbarung mit der Hotelsparte der Sunwing Travel Group, Blue Diamond Resorts, bekanntgegeben. Die Gruppe verfügt über ein umfangreiches Portfolio an Resort-Anlagen in der Karibik, Mittelamerika und Mexiko. Durch die Aufnahme von 19 Franchise-Resorts mit insgesamt knapp 7.000 Zimmern in sechs Destinationen wird erwartet, dass Marriott in die Top Ten der All-Inclusive-Anbieter weltweit aufsteigt. Damit würde das All-Inclusive-Angebot bis 2025 auf 33 Häuser mehr als verdoppelt. Der Großteil der Hotels wird voraussichtlich bis Mitte 2021 in die Marke Autograph Collection umgewandelt.

„Wir freuen uns sehr, mit Sunwing Travel Group zusammenzuarbeiten und in zwei neue Urlaubsdestinationen zu expandieren – St. Lucia und Antigua", sagt Tony Capuano, Group President, Global Development, Design and Operations Services, Marriott International. „Die Expertise von Blue Diamonds im All-Inclusive-Segment und die hohe Qualität der Resorts werden dazu beitragen, dass diese Häuser eine hervorragende Ergänzung des Marriott-Portfolios darstellen. Die Vereinbarung zeigt einmal mehr die Bedeutung des Größenvorteils und des Bonusprogramms von Marriott International, und wir freuen uns darauf, Reisenden, die ein All-Inclusive-Erlebnis suchen, mehr Auswahl in der Karibik und Lateinamerika zu bieten."

Marriott International hat seine All-Inclusive-Plattform, zu der mehrere Marken gehören, im August 2019 gestartet und verfügt derzeit über neun geöffnete Hotels in Costa Rica, Barbados und Mexiko sowie fünf weitere Hotels in der Pipeline (Mexiko, Curacao, der Dominikanischen Republik, Jamaika und Brasilien). Mit der neuen Vereinbarung wird erwartet, dass weitere 19 Hotels dem Portfolio hinzugefügt werden. 

„Wir freuen uns, diese Vereinbarung mit Marriott International zu schließen und das Hotelportfolio von Blue Diamond Resorts in die Autograph Collection aufzunehmen", sagt Stephen Hunter, CEO der Sunwing Travel Group. „Unsere luxuriösen, preisgekrönten Hotels werden von Marriotts weltbekanntem Ruf und dem etablierten Bonusprogramm profitieren und gleichzeitig unsere Mission untermauern, den Gästen unvergleichliche Urlaubserlebnisse zu bieten."

Die folgenden Resorts werden voraussichtlich in die Autograph Collection integriert:

Mexiko:

  • Royalton Riviera Cancun Resort & Spa mit 840 Zimmern
  • Hideaway at Royalton Riviera Cancun mit 343 Zimmern
  • Planet Hollywood Beach Resort Cancun mit 566 Zimmern
  • Planet Hollywood Adults Scene Cancun mit 332 Zimmern
  • Royalton CHIC Suites Cancun Resort & Spa mit 457 Zimmern

Dominikanische Republik:

  • Royalton Bavaro Resort & Spa mit 730 Zimmern
  • Royalton CHIC Punta Cana Resort & Spa mit 320 Zimmern
  • Royalton Splash Punta Cana Resort & Spa mit 525 Zimmern
  • Royalton Punta Cana Resort & Casino mit 317 Zimmern
  • Hideaway at Royalton Punta Cana mit 168 Zimmern

Jamaika:

  • Royalton White Sands Montego Bay mit 352 Zimmern
  • Royalton Blue Waters Montego Bay mit 228 Zimmern
  • Hideaway at Royalton Negril mit 140 Zimmern
  • Royalton Negril Resort & Spa mit 407 Zimmern

St. Lucia:

  • Royalton Saint Lucia Resort & Spa mit 290 Zimmern
  • Hideaway at Royalton Saint Lucia mit 166 Zimmern

Antigua:

  • Royalton Antigua Resort & Spa mit 294 Zimmern

Costa Rica:

  • Planet Hollywood Beach Resort Costa Rica mit 294 Zimmern

Angesichts der steigenden Nachfrage nach All-inclusive-Aufenthalten im Premium- und Luxus-Bereich kündigte Marriott International bereits an, acht seiner 30 globalen Marken für All-Inclusive-Angebote einsetzen zu wollen: The Ritz-Carlton, The Luxury Collection, Marriott Hotels, Westin Hotels, W Hotels, Autograph Collection, Tribute Portfolio und Delta Hotels by Marriott. Die Vereinbarung mit der Sunwing Travel Group umfasst die Integration von 19 Resorts in die Autograph Collection.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Familotel hat im Jahr 2023 einen neuen Nettoumsatzrekord und durchbricht dabei erstmals die 300-Millionen-Euro-Schallmauer. Erwirtschaftet wird das Ergebnis durch die 63 Mitgliedsbetriebe und durch die Kooperation direkt.

Das Insolvenzverfahren rund um die Signa-Gruppe zieht immer größerer Kreise. Jetzt hat die Signa Prime Selection angekündigt, die ersten Immobilien zu verkaufen. Zu den ersten Häusern zählt unter anderem das Park Hyatt in Wien. Das Luxushotel wurde erst vor zehn Jahren eröffnet und befindet sich in der Nähe des Stephansdoms.

Nach einjähriger Renovierungszeit ist das Hotel Taschenbergpalais Kempinski feierlich wiedereröffnet worden. Die neu gestalteten 180 Zimmer und 31 Suiten überzeugen durch ihr elegantes Design. An der Decke der Lobby zeichnet die Beleuchtung den Flusslaufes der Elbe in Dresden nach. (mit großer Bildergalerie )

Limehome wird in der baden-württembergischen Universitätsstadt Mannheim mit 105 Einheiten einen der bisher größten Standorte Deutschlands eröffnen. Mannheim gehört zu den mehr als 80 neuen Standorten, die Limehome 2023 unter Vertrag genommen hat.

Das ehemalige US-Generalkonsulat am Alsterufer in Hamburg wurde erfolgreich verkauft. Die Derag-Gruppe aus München hat das „Weiße Haus an der Alster“ übernommen, um dort ein exklusives Hotel zu eröffnen. Wann das Hotel, das den Namen „The Jefferson“ tragen wird, eröffnet werden soll, ist noch unklar.  

Marriott International prognostizierte am Dienstag für das Jahr 2024 einen Gewinn, der unter den Erwartungen der Wall Street liegt, da sich die Zimmereinnahmen in den Vereinigten Staaten nach ihren Höchstständen nach der Pandemie normalisieren.

Airbnb will in den deutschen Nachbarländern Schweiz, Niederlande und Belgien wachsen. Die US-Firma verwies ausdrücklich auf jüngste Erfolge in Deutschland - obwohl man sich hier erst am Anfang sehe. Weltweit kämen auf einen Airbnb-Kunden immer noch neun, die in ein Hotel gehen würden, sagte Mitgründer und Chef Brian Chesky.

An der Stein-Therme in Bad Belzig, 80 Kilometer südwestlich von Berlin, sollen eine neue Reha-Klinik, Wohnungen und ein Hotel entstehen. Hinter dem Projekt steht ein Investor aus Kuweit, der insgesamt 300 Millionen Euro investieren will. Die Verträge für den Bau sind bereits fix.

Die Eröffnung in Leipzig steht im Frühling bevor, Stay KooooK München und Hamburg sind im Bau — und nach der Ankündigung des Stay KooooK Mannheim gibt SV Hotel mit dem Stay KooooK Bremen City das nächste Haus bekannt. Für das Haus war ursprünglich ein Vertrag mit Novum geschlossen worden. Dies dürfte nun nicht mehr gelten.

Ein Soho-House gibt es seit Jahren an prominentem Ort in der Berlin. Die Kette privater Mitglieder-Clubs wies jetzt einen Bericht von den Finanzanalysten GlassHouse Research zurück und dem hieß, Soho House habe seinen Mitgliederkreis zu schnell erweitert, was zu einem „Rückgang der Servicequalität“ geführt habe.