Limehome eröffnet Apartments in Frankfurt

| Hotellerie Hotellerie

Das Münchner Unternehmen Limehome eröffnet seinen ersten Frankfurter Standort mit 42 Einheiten im Bahnhofsviertel. Mit einer Gesamtfläche von 1.700 Quadratmetern ist es der größte von über 64 Limehome-Komplexen.

In dem Neubaukomplex realisiert das Startup als alleiniger Mieter auf insgesamt sieben Etagen voll ausgestattete, digitalisierte Design-Apartments. Neben Junior, Standard und Superior Suites entstehen in der Immobilie zum ersten Mal auch sogenannte „Common Spaces”, die teils als Lounge und teils als Coworking Space fungieren. Der neue Komplex ist der erste buchbare Standort in Frankfurt am Main, eine weitere Immobilie ist bereits unter Vertrag. Insgesamt sollen in Frankfurt bis zu 1.000 Einheiten entstehen.

"Als beliebtes Touristenziel und dynamischer Wirtschaftsstandort ist Frankfurt am Main natürlich ein extrem umkämpfter Markt für Hotelbetreiber. Dementsprechend freut es uns umso mehr, dass wir den Zuschlag für die Immobilie erhalten haben und Geschäftsreisenden sowie Touristen ein attraktives Angebot machen können”, so Josef Vollmayr, Co-Gründer und Geschäftsführer von limehome.

Mit SH.I.R. Real Estate Germany, der das Gebäude gehört, hat sich Limehome auf eine feste Mindestvertragslaufzeit von 15 Jahren geeinigt, während die internationale Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells die mieterseitige Rechtsberatung übernahm. Seit dem 22. Februar sind die Apartments aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen zunächst nur für Geschäftsreisende buchbar.

Mit dem neuen Standort führt Limehome seinen Expansionskurs weiter fort, nachdem das Startup erst kürzlich den Meilenstein von über 1.500 vertraglich vereinbarten Einheiten verkündet hatte (Tageskarte berichtete).


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.