Loomit-Bild im gambino Hotel

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Für ihn bedeutet Glück vor allem Familie. Aber auch, dass er die Freiheit hat, von dem zu leben, was er liebt, nämlich der Kunst. Die Rede ist von Loomit, S-Bahn-Sprayer der ersten Stunde und einer der bekanntesten Graffiti-Künstler Deutschlands. Obwohl er heute mit seinen Werken in der ganzen Welt vertreten ist, findet sich Loomits Atelier an dem Ort, der sein Schaffen über 22 Jahre geprägt hat: im heutigen Münchner Werksviertel, auf dem ehemaligen Pfanni-Gelände.

So kam es, dass die Geschwister Gambino, deren jüngstes Hotel demnächst im Herzen des jungen Kiezes eröffnen wird, den Künstler baten, sich in der Lobby des gambino hotel Werksviertel zu verewigen. Für Loomit also ein Heimspiel. Kurz vor der Eröffnung ist das Werk nun vollendet. Zentrales Thema ist das Glück. Aber auch Nachhaltigkeit, Verbundenheit und der stete Wandel urbaner Lebensräume sind darin zu entdecken – eine Retrospektive des Werksviertels.

Im Eingangsbereich wird es in Kürze die ersten Gäste begrüßen: ein großes, buntes, eindrucksvolles Kunstwerk mitten in einer Hotel-Lobby. Früher verpönt und am Rande der Illegalität, entdeckte die Stadt München schon früh das Potential der Street Art und unterstützte diese unkonventionelle Spielart der Kunst. Einer der damaligen Pioniere ist Loomit, dessen Werke und Co-Kreationen heute Freiflächen und Mauern von Danzig bis New York und Sao Paolo schmücken. „Glück“ ist bereits das zweite Loomit-Werk, das die Wand eines gambino hotels ziert.

So ist das Graffito im gambino hotel Werksviertel auch eine Retrospektive des ehemaligen Pfanni-Areals. Zwar hatten die Geschwister dem Künstler einige ihnen wichtige Stichworte, wie Glück und Nachhaltigkeit mit auf den Weg gegeben, aber wer das Bild betrachtet, sieht sofort, dass es keine Auftragsarbeit mit starren Vorgaben ist, sondern ein organisch gewachsenes Werk zu einem Stück Stadt, das dem Künstler urvertraut ist. Loomit hierzu: „Ich kenne dieses Areal seit 22 Jahren – für mich eigentlich bekanntes Terrain, und doch ist es immer wieder anders, faszinierend und ja, auch neu, mit allem was sich hier gerade tut.“
 


 

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