Luxushotels: Oetker Collection 2018 elf Prozent im Plus

| Hotellerie Hotellerie

Die Oetker Collection konnte im Jahr 2018 die geplanten Umsatzziele leicht übertreffen. Die Luxushotelgruppe beendete das Jahr mit einer Umsatzsteigerung von elf Prozent auf 166 Millionen Euro. Zu dieser Steigerung trugen alle Hotels der Marke bei, sagt die Bilanz der Oetker-Gruppe.

Starke Zuwachsraten verzeichneten das Hotel du Cap-Eden-Roc, das Château St. Martin und die Oetker Hotel Management Company (OHMC). Daneben konnten das Hotel Le Bristol und das Brenners Park-Hotel die Umsätze deutlich steigern.

Besser als erwartet haben sich die Umsätze im Hotel du Cap-Eden-Roc und im Hotel Le Bristol entwickelt. Hierdurch konnten die leicht unterplanmäßigen Entwicklungen im Brenners Park-Hotel, im Château St. Martin und in der Managementgesellschaft OHMC kompensiert werden. Die Umsätze im Château St. Martin wurden gestützt von einer deutlich steigenden Durchschnittsrate.

Die Managementgesellschaft OHMC profitierte im Jahresvergleich von der erstmaligen ganzjährigen Berücksichtigung der Umsätze aus dem Managementbetrieb auf Jumby Bay Island.

Treiber für die erfolgreiche Performance des Hotel du Cap-Eden-Roc und des Hotel Le Bristol waren die steigenden Auslastungs- und Übernachtungszahlen sowie Umsätze in den F&B-Bereichen, die die geplanten Zahlen übertrafen. Während das Hotel Eden Rock St. Barth infolge des Hurricanes Irma geschlossen blieb und keine Gäste beherbergen konnte, haben die neuen Managementbetriebe der Oetker Collection in São Paulo und Antigua mit ihrer erstmaligen ganzjährigen Öffnung zu Wachstum, insbesondere in den Märkten USA und Brasilien, geführt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Amano Group hat nach eigenen Angaben im Hotel Amano in der Auguststraße in Berlin ein neues Café-Konzept eingeführt. Das Café Amano wird laut Mitteilung erstmals im Flagship-Hotel des Unternehmens umgesetzt und ist Teil des übergeordneten Konzepts „Amano 2.0“.

Minor Hotels hat im März 2026 das erste „iStay by NH“-Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus in Berlin ist Teil der internationalen Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die spanische Kette Meliá Hotels International plant bis 2030 den Aufbau eines Portfolios von 3.000 Zimmern in Tunesien. In Kooperation mit der Management Hospitality Group sollen fünf Hotels in Destinationen wie Mahdia, Djerba und Tunis eröffnet werden.

Accor und die GCH Hotel Group haben die Eröffnung zweier neuer Häuser in Rosenheim und Potsdam bekanntgegeben. Während das Haus in Rosenheim unter der Marke Ibis Styles geführt wird, erfolgt in Potsdam die Eröffnung eines Hotels der Marke Greet.

Der Hotelverband Deutschland und der GVFH schreiben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hotelakademie drei Stipendien für angehende Hotelbetriebswirte und Revenue Manager aus. Die Vergabe der Förderungen erfolgt im Juni 2026.

In Österreich steigen die Übernachtungszahlen in der Wintersaison, gleichzeitig wächst laut Hotelvereinigung der wirtschaftliche Druck auf die Betriebe durch steigende Kosten und verändertes Ausgabeverhalten der Gäste.

Deutschland spielt eine zentrale Rolle im Europageschäft von IHG Hotels & Resorts. Der Markt stellt mehr als 20 Prozent der Zimmer und zählt zu den größten Wachstumstreibern des Unternehmens.

Die Hotelgruppe Miiro eröffnet Ende März ein weiteres Haus in Wien. Das neue Hotel am Spittelberg umfasst 132 Zimmer sowie ein gastronomisches Konzept im Erdgeschoss.

Für das sogenannte „Thalia-Haus“ nahe der Mönckebergstraße in Hamburg sind neue Nutzungen vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein Luxushotel, Büroflächen und Wohnungen.

Die Stadt Wiesbaden hat die Baugenehmigung für die umfassende Sanierung und den Teilneubau des Hotels Nassauer Hof erteilt. Das Projekt umfasst unter anderem die Aufstockung des Nordflügels und die Wiedererrichtung einer historischen Glaskuppel.